Startseite | Impressum | Kontakt

NÖ Kleinregionentage

Ausführliche Informationen zu den Kleinregionentagen erhalten Sie auf http://www.raumordnung-noe.at

Kleinregionentag 2007

Kleinregionentag 2008

Kleinregionentag 2008

Kleinregionentag: Thema Verwaltungskooperationen

Unter dem Motto "Gemeinsam für mehr Bürgernähe und Sparsamkeit" stand der NÖ Kleinregionentag 2010, der am 18. Oktober im Ostarrichi-Kulturhof in Neuhofen an der Ybbs stattfand. Gerade in Zeiten wie diesen, in denen die finanziellen Spielräume der Gemeinden immer enger werden, ist es - wie Landesrat Mag. Johann Heraus in seinem Eröffnungsstatement und die Referentinnen und Referenten erläuterten - sinnvoll, über Gemeindegrenzen hinweg zusammen zu arbeiten und auch im Verwaltungsbereich kleinregionale Kooperationen einzugehen. Dr. Helfried Bauer, Lehrbeauftragter für Finanzwissenschaft an österreichischen Hochschulen und Konsulent des KDZ, setzte sich in seinem Vortrag "Verstärkte Gemeindekooperation - eine Antwort auf die drohende Finanzkrise" mit diesem Thema auseinander. Anschließend wurden kleinregionale Musterprojekt vor den Vorhang geholt. Dabei stellte Mag. Claudia Trinko, Stadtamtsdirektorin von Schrems und Leiterin der kleinregionalen Amtsleiterrunde, das Projekt Baurechtsrunde der Kleinregion Waldviertler StadtLand vor. Das Programm wurde mit Referaten von Mag. Alfred Gehart, Abteilung Gemeinden der NÖ Landesregierung, zum Thema "Interkommunale Zusammenarbeit zur Chance zur Kosteneinsparung und Effizienzsteigerung" und mit der Vorstellung eines erfolgreichen Beispielsprojekts aus Oberösterreich abgerundet.

Die Waldviertler beim Kleinregionentag

Bgm. Peter Höbarth, Maria Forstner, Helene Mader, Mag. Claudia Trinko, Mag. Viktoria Neunteufel, Franz Troll, LR Mag. Johann Heuras, DI Bettina Pommerenke, Bgm. Otmar Kowar, Bgm. Margit Göll, Bgm. Mag. Gernot Hainzl, Bgm. Raimund Fuchs, Hofrat Dr. Friedrich Zibuschka, Mag.(FH) Ursula Poindl, Mag.(FH) Rainer Miksche (Foto: NLK Kaufmann)

Mag. Claudia Trinko bei ihrem Vortrag

Mag. Trinko als Referentin beim Kleinregionentag

Projekte vor den Vorhang beim NÖ Kleinregionentag

Mag. Trinko referiert beim Kleinregionentag

Kleinregionentag 2011

Schloss Greillenstein

"Natur und Umwelt: Vielfalt erhalten - Ressourcen schonen" - So lautete das Motto des NÖ Kleinregionentags 2011, der am 17. Oktober in der Schlosstaverne Greillenstein stattfand. Am Vormittag lud die Kleinregion ASTEG zu einer Exkursion auf den Truppenübungsplatz Allentsteig ein, bei der der TÜPL als einzigartiges Ökosystem vorgestellt wurde. Nach einem gemeinsamen Mittagessen am TÜPL standen in Greillenstein spannende Vorträge und Diskussionen zum Thema der nachhaltigen Nutzung von Umwelt und Natur auf dem Programm. Eröffnet wurde der Kleinregionentag von Landesrat Karl Wilfing, der in seiner Rede auf die immer größer werdende Bedeutung der Kleinregionen im Bereich der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit hinwies. "Der Kleinregionentag ist mittlerweile zum fixen Bestandteil des interkommunalen Wissenssaustausches und der Weiterbildung kleinregionaler AkteurInnen geworden. Dies wurde auch heuer wieder eindrucksvoll mit der Präsentation kleinregionaler Beispiele zum Schwerpunkt 'Natur und Umwelt' demonstriert“, freute sich schließlich Landesrat Karl Wilfing über den großen Erfolg des Kleinregionentags 2011.

Mehr Informationen zum Kleinregionentag 2011 und den Kleinregionen in NÖ auf
http://www.raumordnung-noe.at

Übersichtskarte Kleinregionen in NÖ: 03_kr_niederoesterreich_2011.pdf [1.452 KB]

Kleinregionentag 2011

Kleinregionentag 2012: Gemeindegrenzen überwinden -(Klein)regionale Strategien nutzen

Der Kleinregionentag 2012, der am 22. Oktober in den Werkstätten der Landesberufsschule Mistelbach stattfand, stand heuer unter dem Motto "Gemeindegrenzen überwinden -(Klein)regionale Strategien nutzen". Rund 130 TeilnehmerInnen setzen sich mit dem Thema Raumentwicklung auseinander, wobei Landesrat Mag. Karl Wilfing schon in seinem Eingangsstatement betonte, wie komplex dieses Thema für Kleinregionen ist: ""Das Thema Raumentwicklung stellt eine zentrale Aufgabe der Gemeinden dar. Aber wofür sind Kooperationen in der Planung gut? Was sind die wesentlichen Vorteile? Mit welchen Herausforderungen können Gemeinden gemeinsam besser umgehen? Und welche wirkungsvollen Instrumente und guten Kooperationsbeispiele gibt es bereits?"
Am Vormittag standen eine Vorstellung des NÖ Infrastrukturkostenkalkulators (NIKK) sowie eine Exkursion zum Wirtschaftspark A5 Mistelbach-Wilfersdorf auf dem Programm. Der Nachmittag war der Präsentation neuer Wege der NÖ Raumordnung sowie diversen Beispielprojekten aus dem Bereich der Raumentwicklung gewidmet. Den Abschluss bildeten Informationen zu Gemeindekooperationen und entsprechenden Fördermöglichkeiten.

NÖ Kleinregionentag 2013: Identität und Bürgerbeteiligung im Fokus

Der Kleinregionentag hat sich mittlerweile zu einem jährlichen Fixpunkt entwickelt. Am 14. Oktober kamen 130 TeilnehmerInnen aus ganz Niederösterreich zum interkommunalen Erfahrungsaustausch im Schloss Katzelsdorf im Industrieviertel zusammen. Mit dem Schwerpunkt Identität und Bürgerbeteiligung rückt der heurige Kleinregionentag zum einen ein Basisthema und zum anderen einen innovativen Ansatz der interkommunalen Zusammenarbeit in den Mittelpunkt. So betont Landesrat Dr. Stephan Pernkopf in seinem Eröffnungsstatement: „Wir in Niederösterreich setzen verstärkt auf Kooperation und Beteiligung. Dafür ist es notwendig, die Identität der Regionen zu stärken und die Bürgerinnen und Bürger an der Entwicklung ihres Umfelds teilhaben zu lassen. Denn nur wer Verbundenheit mit seiner Region zeigt, ist auch an einer positiven Weiterentwicklung interessiert.“
Fachinputs und Praxis. Bereits bei der Exkursion am Vormittag durch das Land der tausend Hügel – wie die Bucklige Welt auch genannt wird – konnten sich die TeilnehmerInnen auf die heurige Tagung einstimmen. Dabei wurden die Marke und die charakteristischen Regionsbotschaften zum Erlebnis. Am Nachmittag wurde über Theorie und Praxis zur Entwicklung und Stärkung der kleinregionalen Identität (Michael Fleischmann, Büro RaumRegionMensch) sowie über das gute Gelingen von BürgerInnenbeteiligung (Kerstin Arbter, Büro Arbter) diskutiert. Darüber hinaus präsentierten VertreterInnen der Kleinregionen auf der Beteiligungsgalerie beispielhafte Ansätze, die zum Nachahmen anregen.



Das Waldviertel als Erfolgsbeispiel.

Projektmarketing, Partizipation und Projekterfolg anhand vom Beispiel „Wohnen im Waldviertel“. Die Initiative: „Wohnen im Waldviertel - wo das Leben neu beginnt!“ wurde 2009 gegründet. Mittlerweile zählen 56 Gemeinden aus 14 Kleinregionen des Waldviertels als Mitglieder des Vereins Interkomm zu dieser großen Kooperation. Denn niemand kann auswärtige InteressentInnen (Bevölkerung und Unternehmer/innen) glaubwürdiger von den Stärken seiner Stadt oder seiner Gemeinde überzeugen als die WaldviertlerInnen selbst. Auf dieser Erkenntnis beruht das Modell der „Wohnen im Waldviertel – BotschafterInnen“. Auch erfolgreiche UnternehmerInnen und Führungskräfte aus dem Waldviertel haben sich bereit erklärt, sich für ihren Standort stark zu machen.

Lebendiger Dialog. Im Laufe des Nachmittags wurden alle TeilnehmerInnen wiederholt eingebunden – denn diese hatten erstmals die Möglichkeit, in Form eines SMS Votings ihr Wissen und ihre Einschätzungen abzugeben, die live im Plenum dargestellt wurden.

Unterlagen: http://www.raumordnung-noe.at/index.php?id=385

Informationen:
Mag. (FH) Annemarie Trojer
Regionalmanagement NÖ, Kleinregionsbetreuung Industrieviertel
Tel.: 0676/812 20 219
mailto:a.trojer@industrieviertel.at

Die Waldviertler beim Kleinregionentag

Foto: NÖ Landespressedienst