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Bgm. Karl Harrer einstimmig als Obmann bestätigt

Bei der Generalversammlung der Kleinregion Waldviertler StadtLand am 27. April in Gmünd fand die Neuwahl des Vorstands statt. Dabei wurde Karl Harrer, Bürgermeister der Stadtgemeinde Schrems, einstimmig erneut zum Obmann gewählt. Zu seinen beiden Stellvertretern wurden ebenso einstimmig Bgm. Karl Schützenhofer aus Kirchberg am Walde und Stadtrat Reinhard Langegger aus Gmünd ernannt. Auch die Wahl aller anderen Vorstandsmitglieder erfolgte einstimmig.
Obmann Karl Harrer betonte, dass auch in den kommenden Jahren der erfolgreiche Weg der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit fortgesetzt und gemeinsam wichtige Projekte, wie z.B. der Ausbau der Breitbandinfrastruktur, realisiert werden sollen.

Der neue Vorstand der Kleinregion Waldviertler StadtLand:

Obmann: Bgm. Karl Harrer
1. Obmann-Stv.: Bgm. Karl Schützenhofer
2. Obmann-Stv.: StR Reinhard Langegger

Schriftführer: Vbgm. Christian Dogl
Schriftführer-Stv.: Vbgm. Rupert Bachhofner

Kassier: Bgm. Franz Freisehner
Kassier-Stv.: Bgm. Johann Weissenbök

Beisitzer: Bgm. Helga Rosenmayer, Bgm. Rainald Schäfer, Bgm. Gerald Schindl, Bgm. Roland Wallner

Rechnungsprüfer: Bgm. Alois Strondl, GR Thomas Panagl

Projekt Jugend trifft Wirtschaft gestartet

Ein eigenes Mini-Fertigteilhaus bauen, im "Hopferl" einen Kaffee servieren, miterleben, wie die neue Sporthalle in Zwettl entsteht - all das und noch vieles mehr konnten die Jugendlichen im Rahmen unseres Projekts "Jugend trifft Wirtschaft", das wir heuer bereits zum 3. Mal erfolgreich umsetzen. Der offizielle Startschuss zum Projekt erfolgte am 20. April. Die 3b-Klasse der NMS Schrems hatte an diesem Tag die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen der Agrana Stärke GmbH in Gmünd zu werfen. Bis Mitte Juni folgen noch 13 weitere spannende Exkursionen, über die wir Sie auf unserer Homepage auf dem Laufenden halten.
Ein herzliches Dankeschön an unsere 12 Partnerfirmen und an die NÖ Forschungs- und Bildungsges.m.b.H. (NFB) des Landes NÖ, die unser Projekt finanziell tatkräftig unterstützt.

Es geht los: Die Planungen für das Glasfaser-Breitbandprojekt in unseren Gemeinden starten

Foto: FTTH Council Europe/iStock Photo

Die Kleinregion Waldviertler StadtLand gehört zu den fünf Pilotregionen, in denen das Land NÖ in den nächsten Jahren ihr Glasfaser-Breitbandprojekt vorrangig umsetzen wird. Auch unsere Gemeinden haben damit die Chance, schon bald extrem schnelle und zukunftssichere Breitbandanschlüsse mittels Glasfaser zu erhalten. Ziel ist dabei ein flächendeckender Ausbau. Somit können die Gemeindebürger 100fach schneller das Internet nutzen als es heute möglich ist.

Ein wichtiger Schritt wurde nun bereits gesetzt: Bis Mitte April 2015 wird eine Planung für die gesamte Kleinregion durchgeführt, die danach den schnellen Ausbau von Glasfasernetzen erlaubt. Somit können bei allen anstehenden Bauarbeiten bereits Leerverrohrungen für Glasfasern mitverlegt werden und Vorbereitungen für den Vollausbau getroffen werden. Ziel des Breitbandprojektes ist es, allen Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern einen schnellen Breitbandanschluss zu bieten, der teilweise sogar bessere Leistungen bietet als sie heute in Großstädten verfügbar sind. Dies ist eine „wichtige Zukunftsperspektive“ betont Landeshauptmann Erwin Pröll.

„Mit diesem Projekt kommt die Datenautobahn tatsächlich zu jedem Haushalt und Betrieb in unserer Region“, hält Projektkoordinator Hartwig Tauber fest. Angesprochen auf die Werbung der A1 Telekom, dass diese ja auch ein Glasfasernetz baue, meint er: „Es mag durchaus stimmen, dass hier das größte Glasfasernetz Österreichs gebaut wird – aber leider kommt es bei uns im Waldviertel nicht beim Endkunden an. Das ist so ähnlich, wie wenn man behaupten würde, der Bezirk Gmünd ist an das Autobahnnetz angeschlossen. Zwar muss man bis zu den Auffahrten in Stockerau, St. Pölten oder Linz die langsameren Bundes- und Landesstrassen benutzen. Aber man könnte trotzdem sagen, dass wir Zugang zum ‚größten Autobahnnetz Österreichs‘ haben. Ebenso ist es bei Breitband.“
Für die Bevölkerung sind noch im Frühjahr Informationsveranstaltungen in allen Gemeinden der Kleinregion geplant. Die genauen Termine werden rechtzeitig per Postwurf bekannt gegeben.

Zusätzlich haben wir die wichtigsten Fragen zum Projekt für Sie zusammengestellt. Für weitere Fragen können Sie sich gerne an das Gemeindeamt oder direkt an das Kleinregionsmanagement wenden. Die Kleinregionsmanagerin Mag. Viktoria Prinz ist unter viktoria.prinz@gmail.com bzw. Telefon 02852 52506-330 erreichbar.

Fragen und Antworten rund um Glasfaser

Was ist „Glasfaser“ eigentlich?
Wenn bei einem Breitbandprojekt von „Glasfaser“ oder „Lichtwellenleiter“ gesprochen wird, so sind damit Datenleitungen gemeint, die aus haardünnem, flexiblem Glas bestehen und die Übertragung von Daten mittels Licht erlauben. Das ist die bei weitem schnellste Möglichkeit, Daten zu übertragen. Ein echter Glasfaseranschluss bis zum Haushalt ist schon heute bis zu 100 Mal schneller als Breitband über alte Telefonleitungen oder Funk. Wichtig ist dabei, dass die Glasfaser tatsächlich bis zu jedem Gebäude reicht und nicht schon einige hundert Meter oder einige Kilometer vom Haus endet. Nur dann sind wirklich hohe Geschwindigkeiten in beide Richtungen möglich. Deshalb ist es das Ziel des Breitbandprojektes des Landes NÖ hier eine wirklich zukunftssichere Infrastruktur zu bauen.

Ist ein Glasfasernetz wirklich die schnellste Breitbandlösung?
Ja. Es gibt keine andere Technologie, die schnellere Datenübertragung erlaubt als Glasfaser. Damit der Endkunde davon profitieren kann, ist es aber wichtig, dass die Glasfaser wirklich bis zu seinem Haus reicht. Ansonsten bremsen auf den letzten Metern Telefonleitungen, Koaxialkabel oder Funkstrecken die Geschwindigkeit.

Gibt es dieses „Glasfaser bis zum Haushalt“ das das Land NÖ bauen möchte schon irgendwo? Oder sind wir hier „Versuchskaninchen“?
Die Glasfasernetze, die in Niederösterreich gebaut werden sollen, sind bereits millionenfach erprobt. In Schweden hat man schon vor fast 15 Jahren damit begonnen, solche zukunftssicheren Glasfaser-Breitbandnetze zu bauen. Heute nutzt dort bereits jeder dritte Haushalt einen solchen Anschluss. Weltweit sind mehrere hundert Millionen Haushalte und Firmen mit „Fibre to the Home“ und „Fibre to the Building“ – wie es international genannt wird – versorgt. Es wird also in Niederösterreich auf eine bestens getestete und zukunftssichere Lösung gesetzt.

In der Werbung heißt es, dass Firmen wie A1 schon Glasfasernetze bauen – warum wird hier noch einmal gebaut?
Jeder Breitbandanbieter hat heute Glasfasernetze. Sie werden benötigt, um Städte und Orte miteinander zu verbinden. In Niederösterreich besitzen Betreiber wie A1 Telekom Austria oder die EVN/Kabelplus große Überland-Glasfasernetze. Das Problem: diese Enden üblicherweise im Wählamt oder beim Trafo. Ab dann kommen die viele Jahrzehnte alten Kupfer-Telefonleitungen zum Einsatz – und damit ist der Breitbandanschluss langsam und nicht zukunftsfähig. Beim Breitbandprojekt des Landes NÖ dagegen wird die Glasfaser wirklich bis zu jedem Gebäude verlegt – damit ist endlich „echtes“ Breitband möglich, das sogar schneller ist als in vielen Großstädten.

Heißt das, dass das „größte Glasfasernetz Österreichs“ von A1 nur ein Werbegag ist?
Die A1 Telekom Austria hat wahrscheinlich tatsächlich das größte Glasfasernetz Österreichs und baut dieses noch weiter aus – aber in ländlichen Regionen eben nicht bis zum Haushalt. Diese Lösungen bieten zwar durchaus etwas höhere Geschwindigkeiten, aber sie sind bei weitem nicht ausreichend. Tatsächlich benutzen viele Internet-Anbieter das Wort „Glasfaser“ für ihr Marketing – und verwirren damit ihre Kunden. Ein typisches Beispiel: „echte“ Glasfaseranbieter, die den Lichtwellenleiter bis zum Haushalt bauen – so wie es auch das Land NÖ plant – haben heute in Europa typischerweise leistbare Breitbandangebote mit 100 Mbit/s und mehr. Bei uns wird „Glasfaser Power 16“ oder „Glasfaser Power 30“, also bis zu 16 oder 30 Mbit/s angeboten. Wer diese Zahlen sieht, kann selbst entscheiden, was Werbung und was Realität ist.

Wie sieht es mit Funklösungen aus? Das neue Mobilfunknetz LTE soll doch so schnell sein?
Ein Breitbandanschluss über Funk kann niemals ein Leitungs-Breitband ersetzen. Der Grund: bei allen Funktechnologien müssen sich die Kunden die vorhandene Bandbreite teilen. Das gilt auch für die neue Mobilfunktechnologie LTE/4G, die auch im Waldviertel immer öfter ausgebaut wird. Zwar sind hier am Papier bis zu 100 Mbit/s möglich, aber nur, wenn jeder Kunde seinen eigenen Sender (Fachleute sprechen von Basisstationen) hätte. Wenn jedoch in einem Ort z.B. 10 oder 15 Kunden gleichzeitig das mobile Breitband nutzen, so muss man die Bandbreite entsprechend teilen – und es bleibt nur noch wenig für den Einzelnen übrig. Gerade zu Zeiten, wo das Internet viel genutzt wird (z.B. am Abend) wird das bald zu einem Problem. Dazu kommen bei vielen Funklösungen noch Probleme mit der Qualität und Stabilität der Verbindung. Gerade beim Videoschauen z.B. auf YouTube oder mittels ORF TVthek ist das sehr ärgerlich.

Wenn es sowieso schon Breitbandanbieter gibt, ist es dann nicht Verschwendung von Steuergeldern, noch ein Leitungsnetz zu bauen?
Das Breitbandprojekt des Landes NÖ sieht vor, dass nur dort gebaut wird, wo kein anderer Anbieter bereit ist, ein Glasfasernetz bis zum Haushalt zu bauen. Im Bezirk Gmünd betrifft dies nahezu alle Gemeinden, da die bestehenden Anbieter hier bestenfalls in schlechte Zwischenlösungen investieren, bei denen die Glasfaser hunderte Meter vom Haushalt endet. Zusätzlich hat das Breitbandprojekt des Landes NÖ eine wichtige Eigenschaft: das Geld, das hier investiert wird, ist nicht verloren. Im Gegenteil, es wird langfristig wieder zurückverdient, da ja für die Nutzung der Leitungen Einnahmen erzielt werden. Steuergelder werden hier also nicht verschwendet sondern sinnvoll investiert. Eine Verschwendung (und auch verboten) wäre es, wenn das Land NÖ oder eine Gemeinde einem Telekombetreiber ohne spezielle Auflagen Steuergeld bezahlt, damit dieser seine Infrastruktur ausbaut. Denn dann macht der Telekombetreiber und seine Besitzer/Aktionäre den Profit und der Steuerzahler zahlt die Rechnung.

Arbeitet das Land Niederösterreich hier gegen die bestehenden Telekomanbieter?
Nein, im Gegenteil. Das Geschäftsmodell ist so geplant, dass ALLE Anbieter am Markt das Glasfasernetz zu gleichen Bedingungen nutzen können. Und da ja nur dort gebaut wird, wo kein anderer Anbieter Glasfaser bis zum Haushalt errichten wird, ist dies für die bestehenden Telekomanbieter im ländlichen Raum wie dem Waldviertel sogar eine wichtige Unterstützung. Dementsprechend gibt es bereits intensive Gespräche mit allen Telekomfirmen am Markt. Es soll nämlich hier kein neues Monopol entstehen, sondern sichergestellt werden, dass alle Haushalte im Bundesland einen schnellen Glasfaseranschluss erhalten, über den sie dann die Angebote der Telekomanbieter nutzen können.

Fotos: FTTH Council Europe / iStockPhoto

ERFOLGSPROJEKT JUGEND TRIFFT WIRTSCHAFT: 12 REGIONALE TOP-UNTERNEHMEN ALS PROJEKTPARTNER

Jugendliche mit regionalen Betrieben frühzeitig und nachhaltig in Kontakt zu bringen ist das Ziel des Projekts „Jugend trifft Wirtschaft“, das im Jahr 2015 bereits zum 3. Mal in der Kleinregion Waldviertler StadtLand umgesetzt wird. Das Projekt, das landesweit viel positive Resonanz erhalten hat und mittlerweile auch in anderen Regionen forciert wird, bietet Jugendlichen die Möglichkeit, das Arbeitsplatzangebot in der Region kennen zu lernen. Es kann somit eine wertvolle Entscheidungshilfe bei der zukünftigen Berufswahl und bei einer Entscheidung für einen Job im Waldviertel sein.

Dass „Jugend trifft Wirtschaft“ keine einmalige Angelegenheit, sondern ein regelmäßiges Angebot für die Schulen und Betriebe der Kleinregion sein soll, war eigentlich von Anfang an klar. Viel zu positiv waren nämlich die Rückmeldungen der Schulen nach der ersten Projektdurchführung im Jahr 2010. „Jugend trifft Wirtschaft wird von den Pädagogen unserer Partnerschulen als wertvolle Ergänzung des Berufsorientierungsunterrichts geschätzt, da die Jugendlichen im Rahmen des Projekts heimische Top-Unternehmen hautnah und live kennen lernen“, erläutert Kleinregionsmanagerin Viktoria Prinz, die für Planung und Organsation des Projekts verantwortlich zeichnet. Besonders freut sie sich darüber, dass unter den Partnerbetrieben viele Aushängeschilder der Region sind: dazu zählen die in Gmünd ansässigen Firmen Leyrer & Graf, NBG Systems, Agrana und das Stadtwirtshaus Hopfel, die Schremser Betriebe Elk, Eaton, GEA/Waldviertler Werkstätten, Bierbrauerei Schrems und Natursteine Pfeiffer sowie die Technische Alternative in Amaliendorf. Auch „Kleinregionsgrenzen“ werden dieses Mal wieder überschritten, da auch die Fa. Asma und das Moorheilbad Harbach das Projekt unterstützen.

Befürwortet wird das Erfolgprojekt auch von Obmann Karl Harrer und den Bürgermeistern der Kleinregion, die darin einen wichtigen Impuls für die Arbeitsplatzsituation in der Region sehen.





Kernstücke des Projekts sind Exkursionen in die Partnerfirmen, die nach einer Vorbereitungssphase im Berufsorientierungsunterricht im April und Mai stattfinden werden. Die Jugendlichen werden ihre Eindrücke dabei fotografisch und filmisch dokumentieren und ihre Ergebnisse bei der großen Abschlussveranstaltung, der „Kleinregionsshow“, am 23. Oktober im Vereinssaal Hirschbach präsentieren werden.





Terminhinweis:

Abschlussveranstaltung „Jugend trifft Wirtschaft“ – Kleinregionsshow

Freitag, 23. Oktober 2015, 18:00 Uhr – Vereinssaal Hirschbach





Partnerschulen:

Kreativ- und Informatikmittelschule Gmünd

Mittelschule für Musik und Ökologie Gmünd

Neue Mittelschule Schrems



Partnerbetriebe:

Agrana Stärke GmbH, Leyrer & Graf Baugesellschaft m.b.H., Asma GmbH, Moorheilbad Harbach, Bierbrauerei Schrems GmbH, Natursteine Pfeiffer, Eaton Industries (Austria) GmbH, NBG Systems GmbH, Elk Fertighaus GmbH, Stadtwirtshaus Hopferl, GEA – Waldviertler Werkstätten, Technische Alternative Elektronische Steuerungsgeräteges.m.b.H.

Saisonstart für Urlaub und Freizeit in Linz 2015

Am vergangenen Wochenende präsentierten sich bei der "Ferien-Messe-Linz im Design Center Linz rund 170 Aussteller aus 21 Ländern dem oberösterreichischen Messepublikum.
Mit dabei waren jede Menge Urlaubs- und Reisetipps und Unterhaltung für Groß und Klein. Die hohe Anzahl der Aussteller zeigt, daß eine Reise- und Urlaubsmesse für die Tourismusbranche und das Buchungsverhalten wichtig sind. Ganz besonders interessant wird eine derartige Messe dann, wenn diese in einer wirtschaftlich starken Region wie Oberösterreich stattfindet.

Mit einem Infostand dabei war auch die Kleinregion Waldviertler StadtLand mit den Standpartnern Das Kunstmuseum Schrems und das UnterWasserReich Schrems. Die Besucher zeigten sich sehr interessiert an der Vielzahl der Freizeitmöglichkeiten in der Kleinregion rund um Gmünd.

Bei der Ferienmesse Linz 2015

Gerold Guttmann (Kleinregion Waldviertler StadtLand/Stadtgemeinde Gmünd), Christiane Mader (Unterwasserreich Schrems) und Kerstin Hackl (Kunstmuseum Schrems), Foto: privat

Unsere Wasserlandschaft Gmünd-Schrems zu Gast auf der Ferienmesse Wien"

Gemeinsam mit unserem Standpartner, dem Kunstmuseum Schrems, waren wir auch heuer wieder bei der Ferienmesse Wien vertreten, um auf die vielen Tourismus- und Freizeitangebote in unseren Gemeinden aufmerksam zu machen. Wie unser Tourismusleiter Gerold Guttmann berichtet, stießen unsere Angebote wieder auf reges Interesse bei den zahlreichen Besuchern.

Bei der Ferienmesse Wien:

Mag. (FH) Andreas Schwarzinger, Johanna Leon (Kunstmuseum Schrems), LR Dr. Petra Bohuslav und Gerold Guttmann mit Tochter Daniela und Enkelin Sarah (Foto: privat)

Lösungsorientiert Gespräche führen

Vergangene Woche startete bereits zum 6. Mal ein Qualifizierungsprogramm konzipiert für Niederösterreichs KleinregionsmanagerInnen im Seminarhotel Schweighofer in Friedersbach.

Das vom Land Niederösterreich, Abteilung Raumordnung, finanzierte Weiterbildungsangebot befasste sich dieses Mal mit dem Thema „lösungsorientierte Gesprächsführung.“

Gemeinsam mit den Trainern, Dr. Harald Payer- Geschäftsführer ÖAR Regionalberatung GmbH und Barbara Ziegler- Regionalmanagement Niederösterreich, wurden 16 TeilnehmerInnen gecoacht und begleitet, denn wer seinen Gesprächspartner wirklich versteht und auch von ihm verstanden wird, kommt schneller zu einem Ergebnis.

Dazu bedarf es neben allgemeiner Kommunikationsregeln auch der Kenntnis der psychologisch-menschlichen Seite der Gesprächsführung: Sprache verleiht der professionellen Begegnung von Menschen Richtung und Rahmen, Tiefe und Sinn, Originalität und Profil. Lösungsorientierte Gesprächsführung nimmt den Menschen gesamthaft wahr und humorvoll ernst. Sie lädt ihn ein, Schritt für Schritt seine Sprachwirklichkeit zu erkunden, Neues quer zu denken, Lösungen anzupeilen und Ressourcen zu würdigen.

Raum und Zeit wurde auch dem individuellen Erfahrungsaustausch gegeben, wobei die KeinregionsmanagerInnen aktuelle Projekte in Gemeinden vorstellten und so Wissen austauschten. Möge der erfolgreiche Transfer von Theorie und Praxis gelingen!
(Text und Foto: Regionalmanagement Niederösterreich)

Informationen:
Barbara Ziegler
Regionalmanagement Niederösterreich
mailto:barbara.ziegler@rm-waldviertel.at

Beim KRM-Modul 6 in Friedersbach:

Harald Payer, Rainer Leitner, Barbara Ziegler, Martina Sanz, Veronika Lechner, Karin Schneider, Edith Grames, Viktoria Prinz,Tanja Wesely, Silvia Heisler, Doris Hierstand, Beate Grün, Maria Skodak, Doris Maurer, Christian Kling und Karl Nagl.

Kleinregionentag 2014: Von der kleinregionalen Idee zum großen Impuls

Die Waldviertler beim Kleinregionentag

Foto: NLK Reinberger

Unter diesem Motto stand der diesjährige niederösterreichische Kleinregionentag, zu dem sich am 20. Oktober etwa 100 TeilnehmerInnen in Rabenstein an der Pielach versammelt hatten.

Die Gastgeberregion dieser bereits traditionellen Herbstveranstaltung war die Kleinregion Pielachtal in NÖ-Mitte. Das Pielachtal zeigt einen beispielhaften Weg, wie mit Innovationsgeist und Kreativität gepaart mit dem Bewusstsein für regionale Besonderheiten kleine Elemente große Wirkungen erzielen können. Unter dem Dach der Nachhaltigkeit und durch die Einbeziehung der Bevölkerung von der Idee bis zur Umsetzung gehen diese Wirkungen über die Kleinregion hinaus.

„Kleinregionen setzen bereits seit Jahrzehnten wichtige Akzente für die Entwicklung der niederösterreichischen Gemeinden und des Landes. Einerseits für die jeweilige Region selbst, andererseits für Initiativen, die in weiterer Folge auf ganz Niederösterreich ausgeweitet werden. Der heurige Kleinregionentag dient neben der Vermittlung von Fachinformationen zum Thema Kooperation auch dazu, das Engagement der Kleinregionen als Impulsgeber zu honorieren und ihnen dafür zu danken“, betont Landesrat Dr. Stephan Pernkopf den Nutzen der landesweiten Kleinregionsveranstaltung.

Von der kleinregionalen Idee zum großen Impuls - Kleinregionen sind der Schlüssel zum Erfolg. Darüber sind die Gemeinden, die sich zu Kleinregionen formieren, ebenso einig, wie Personen, die beruflich mit Regionalentwicklung zu tun haben. Potentiale und Bedeutung der Gemeindezusammenarbeit können daher nicht oft genug hervorgestrichen werden. Oftmals sind es kleine Ideen, die zu großen Projekten von landesweiter Bedeutung führen. Am Kleinregionentag in Rabenstein wurde aufgezeigt, welch großartige Impulse Kleinregionen für ihre BürgerInnen und weit darüber hinaus leisten können.

Sichtbar wurden diese Impulse bereits am Vormittag bei der Exkursion zum Thema Nachhaltigkeit. Die Steinschaler Naturgärten sowie Gansch Möbel „Linie 8“ repräsentierten das Nachhaltigkeitsprinzip im Pielachtal. Den Abschluss der Exkursion bildete eine Fahrt mit der neuen Himmelstreppe nach Rabenstein zum Veranstaltungsort. Dort referierte Alfred Kogelbauer (osb international Consulting) über die Kunst der Kooperation und über die Tatsache, dass man Kooperation lernen kann und auch muss. Einen niederösterreichweiten Einblick in die Praxis gewährten die Wegbereiter und Begleiter erfolgreicher Projekte aus allen fünf Hauptregionen, die vorgestellt und gemeinsam diskutiert wurden.

Kleinregionale Erfolge in NÖ-Mitte!

Denkt man an die Kleinregion Pielachtal, denkt man automatisch an die Dirndl – die roten, ovalen, süß-gerb-säuerlichen Früchte, die mittlerweile das Markenzeichen der Region sind. Das Pielachtal hat es von Anfang an verstanden – seit immerhin 20 Jahren Kleinregionsaktivitäten – mit ein paar wenigen Themen die Identität im Tal zu stärken und die Bevölkerung zusammenzuschweißen. Aber nicht nur die Dirndl ist ein verbindendes Element der Region, auch die Mariazellerbahn. Zum Erfolg haben viele Ideen aus der Bevölkerung, Innovationsgeist und Kreativität geführt - aber auch strategisches Arbeiten unter dem gemeinsamen Dach der Nachhaltigkeit. Das spiegelt sich in allen Kleinregionsaktivitäten wider – nicht zuletzt in der aktuellen Kleinregionsstrategie 2013-15. In Fragen zur Strategie- und Projektberatung im Bereich Gemeindekooperation stehen den Gemeinden das Regionalmanagement Niederösterreich und die Abteilung Raumordnung und Regionalpolitik beratend zur Seite.

Kleinregionale Erfolge aus dem Industrieviertel!

„Steter Tropfen höhlt den Stein …“ - damit ein Thema in einer Region verankert ist, bedarf es vor allem engagierter Akteure und Durchhaltevermögen. Bereits seit über zehn Jahren ist die Region Römerland Carnuntum im Bereich „Jugend“ aktiv. Zu Beginn wurde der Begriff „Jugend“ oft mit dem Wort „Problem“ in einem Atemzug genannt. Daher wurde kontinuierlich auf verschiedensten Ebenen (Jugendliche, Erwachsene, Gemeinden, Arbeitsmarkt, …) mit Projekten wie „Pro Youth“, „Jugend und regionaler Arbeitsmarkt“ oder „Junges Römerland Carnuntum“ gearbeitet. Aus dem "dagegen" wurde mittlerweile ein "dafür" - aus dem "Problem" wurde "Chance". Heute ist das Römerland auch über seine Grenzen hinaus für seine erfolgreiche Jugendarbeit bekannt und lieferte für so manche Region die Vorlage für innovative Jugendprojekte.

Kleinregionale Erfolge aus dem Mostviertel!

Die Kleinregion Ostarrichi Mostland befasst sich seit längerem mit umweltrelevanten Themen. Schon seit einigen Jahren werden Radservicetage in den Gemeinden der Kleinregion durchgeführt. Nach einer erfolgreichen Vervollständigung der Radwege soll die Bevölkerung durch diese Maßnahme noch mehr zum Radfahren animiert werden. Ergänzend wird mittels einheitlicher Geschwindigkeits- und Verkehrsmessgeräten die Entwicklung des Individualverkehrs verfolgt, um rechtzeitig Umwelt- und Sicherheitsmaßnahmen setzen zu können. Für die nahe Zukunft sind Themen wie die Schaffung einer Fair Trade Region angedacht.

Kleinregionale Erfolge aus dem Waldviertel!

Jugendliche und regionale Wirtschaftsbetriebe möglichst frühzeitig und nachhaltig miteinander in Kontakt zu bringen und so eine dauerhafte Schnittstelle zu schaffen, ist das Ziel des Projekts „Jugend trifft Wirtschaft“, das im Mai 2009 in der Kleinregion Waldviertler StadtLand gestartet wurde. Dabei wird den Jugendlichen eine Orientierungshilfe bei der Berufswahl geboten und gleichzeitig der Tendenz der Abwanderung entgegen gewirkt. Denn gerade dem Waldviertel gehen viele Jugendliche verloren, da sie nach dem Abschluss ihrer Ausbildung in der Region keinen passenden Arbeitsplatz finden. Die Hauptzielgruppe des einzigartigen Pilotprojekts sind Jugendliche der 7. Schulstufe (3. Klasse Neue Mittelschule), die durch regelmäßige Kontakte mit den projektbeteiligten Partnerfirmen das Arbeitsplatzangebot in der Region besser kennen lernen und eine darauf abgestimmte Ausbildungs- bzw. Berufswahl treffen können. Im Schuljahr 2012/13 startet das Projekt erfolgreich ein 2. Mal. Rund 300 Jugendliche aus sieben Schulklassen bekamen dadurch die Chance aktiv die regionale Wirtschaft zu entdecken und ausgewählte Betriebe jugendgerecht zu präsentieren.

Kleinregionale Erfolge aus dem Weinviertel!

Bereits 1999 entstand bei der Entwicklung der Kleinregion Landschaftspark Schmidatal die Idee den Heldenberg als kleinregionales Informationszentrum auszubauen. 6 Jahre später wurde aus der kleinen Idee die Landesausstellung „Zeitreise Heldenberg“, die einen wichtigen Impuls für den Tourismus in der Region leistete. Der Heldenberg vereint Kreisgrabenanlagen, Lippizaner Radetzky Gedenkstätte und Oldtimer zu einem TOP-Ausflugsziel und präsentiert sich als Berg der Superlativen: die berühmtesten Pferde, die größten Feldherrn und die schönsten Automobile.
(Text: http://www.rm-waldviertel.at )


Weitere Informationen:
http://www.raumordnung-noe.at/index.php?id=432

Rückfragen:
Regionalmanagement Niederösterreich
Kleinregionsbetreuung NÖ-Mitte
Frau Mag. Karin Peter
Tel.: 0676/812 20 344
mailto:peter@noe-mitte.at

Ihr Elektroauto für 250 Euro im Jahr! - Ecomobil-Probefahren in Schrems

In Zusammenarbeit mit der Klima- und Energiemodellregion Waldviertler StadtLand könnte es in den Gemeinden unserer Kleinregion schon bald Elektroautos für die Bürger geben! Die Idee dahinter ist einfach: Wer das Elektroauto nutzen möchte, zahlt einen Jahresbeitrag von 250 Euro und kann danach über Internet oder App das Auto buchen. Für die Nutzung fallen nur noch Kosten von maximal 15 Cent pro gefahrenen Kilometer an. Das Auto steht immer zentral zur Nutzung bereit - in jeder Gemeinde, die mitmacht.
Die Kosten im Vergleich zu einem eigenen Auto sind damit extrem niedrig. Denn in der Jahresgebühr sind ALLE Betriebskosten enthalten, also Versicherung, Reparaturen, Reifen samt Reifenwechsel, Ladestrom,… Damit ist das Elektroauto auch das ideale Zweit- oder Drittauto.
Um das Projekt in einer Katastralgemeinde umzusetzen, müssen sich dort mindestens 15 Nutzer finden. Für weitere Informationen steht KEM-Manager Markus Hödl unter markus.hoedl@kem-stadtland.at zur Verfügung. Informationsfolder und Anmeldungen liegen bei den Gemeinden und im KEM-Büro am Stadtplatz in Schrems auf.
Am 10. Oktober gab es die Möglichkeit, mit dem Ecomobil der KEM Zukunftsraum Thayaland eine Probefahrt zu unternehmen. Zahlreiche Interessierte, darunter auch Kleinregionsobmann Vbgm. Karl Harrer, Bgm. Reinhard Österreicher, NR Konrad Antoni und Kleinregionsmanagerin Viktoria Prinz, ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen.

Informationen:
KEM-Manager Markus Hödl
mailto:markus.hoedl@kem-stadtland.at
Mobil: 0660/3996302


Ecomobil-Probefahren in Schrems

Foto: Karl Tröstl

Alternative Elektroauto:

Markus Hödl und Hartwig Tauber präsentieren das Emobil der Nachbarregion Zukunftsraum Thayaland (Foto: KEM StadtLand)