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News

Lösungsorientiert Gespräche führen

Vergangene Woche startete bereits zum 6. Mal ein Qualifizierungsprogramm konzipiert für Niederösterreichs KleinregionsmanagerInnen im Seminarhotel Schweighofer in Friedersbach.

Das vom Land Niederösterreich, Abteilung Raumordnung, finanzierte Weiterbildungsangebot befasste sich dieses Mal mit dem Thema „lösungsorientierte Gesprächsführung.“

Gemeinsam mit den Trainern, Dr. Harald Payer- Geschäftsführer ÖAR Regionalberatung GmbH und Barbara Ziegler- Regionalmanagement Niederösterreich, wurden 16 TeilnehmerInnen gecoacht und begleitet, denn wer seinen Gesprächspartner wirklich versteht und auch von ihm verstanden wird, kommt schneller zu einem Ergebnis.

Dazu bedarf es neben allgemeiner Kommunikationsregeln auch der Kenntnis der psychologisch-menschlichen Seite der Gesprächsführung: Sprache verleiht der professionellen Begegnung von Menschen Richtung und Rahmen, Tiefe und Sinn, Originalität und Profil. Lösungsorientierte Gesprächsführung nimmt den Menschen gesamthaft wahr und humorvoll ernst. Sie lädt ihn ein, Schritt für Schritt seine Sprachwirklichkeit zu erkunden, Neues quer zu denken, Lösungen anzupeilen und Ressourcen zu würdigen.

Raum und Zeit wurde auch dem individuellen Erfahrungsaustausch gegeben, wobei die KeinregionsmanagerInnen aktuelle Projekte in Gemeinden vorstellten und so Wissen austauschten. Möge der erfolgreiche Transfer von Theorie und Praxis gelingen!
(Text und Foto: Regionalmanagement Niederösterreich)

Informationen:
Barbara Ziegler
Regionalmanagement Niederösterreich
mailto:barbara.ziegler@rm-waldviertel.at

Beim KRM-Modul 6 in Friedersbach:

Harald Payer, Rainer Leitner, Barbara Ziegler, Martina Sanz, Veronika Lechner, Karin Schneider, Edith Grames, Viktoria Prinz,Tanja Wesely, Silvia Heisler, Doris Hierstand, Beate Grün, Maria Skodak, Doris Maurer, Christian Kling und Karl Nagl.

Kleinregionentag 2014: Von der kleinregionalen Idee zum großen Impuls

Die Waldviertler beim Kleinregionentag

Foto: NLK Reinberger

Unter diesem Motto stand der diesjährige niederösterreichische Kleinregionentag, zu dem sich am 20. Oktober etwa 100 TeilnehmerInnen in Rabenstein an der Pielach versammelt hatten.

Die Gastgeberregion dieser bereits traditionellen Herbstveranstaltung war die Kleinregion Pielachtal in NÖ-Mitte. Das Pielachtal zeigt einen beispielhaften Weg, wie mit Innovationsgeist und Kreativität gepaart mit dem Bewusstsein für regionale Besonderheiten kleine Elemente große Wirkungen erzielen können. Unter dem Dach der Nachhaltigkeit und durch die Einbeziehung der Bevölkerung von der Idee bis zur Umsetzung gehen diese Wirkungen über die Kleinregion hinaus.

„Kleinregionen setzen bereits seit Jahrzehnten wichtige Akzente für die Entwicklung der niederösterreichischen Gemeinden und des Landes. Einerseits für die jeweilige Region selbst, andererseits für Initiativen, die in weiterer Folge auf ganz Niederösterreich ausgeweitet werden. Der heurige Kleinregionentag dient neben der Vermittlung von Fachinformationen zum Thema Kooperation auch dazu, das Engagement der Kleinregionen als Impulsgeber zu honorieren und ihnen dafür zu danken“, betont Landesrat Dr. Stephan Pernkopf den Nutzen der landesweiten Kleinregionsveranstaltung.

Von der kleinregionalen Idee zum großen Impuls - Kleinregionen sind der Schlüssel zum Erfolg. Darüber sind die Gemeinden, die sich zu Kleinregionen formieren, ebenso einig, wie Personen, die beruflich mit Regionalentwicklung zu tun haben. Potentiale und Bedeutung der Gemeindezusammenarbeit können daher nicht oft genug hervorgestrichen werden. Oftmals sind es kleine Ideen, die zu großen Projekten von landesweiter Bedeutung führen. Am Kleinregionentag in Rabenstein wurde aufgezeigt, welch großartige Impulse Kleinregionen für ihre BürgerInnen und weit darüber hinaus leisten können.

Sichtbar wurden diese Impulse bereits am Vormittag bei der Exkursion zum Thema Nachhaltigkeit. Die Steinschaler Naturgärten sowie Gansch Möbel „Linie 8“ repräsentierten das Nachhaltigkeitsprinzip im Pielachtal. Den Abschluss der Exkursion bildete eine Fahrt mit der neuen Himmelstreppe nach Rabenstein zum Veranstaltungsort. Dort referierte Alfred Kogelbauer (osb international Consulting) über die Kunst der Kooperation und über die Tatsache, dass man Kooperation lernen kann und auch muss. Einen niederösterreichweiten Einblick in die Praxis gewährten die Wegbereiter und Begleiter erfolgreicher Projekte aus allen fünf Hauptregionen, die vorgestellt und gemeinsam diskutiert wurden.

Kleinregionale Erfolge in NÖ-Mitte!

Denkt man an die Kleinregion Pielachtal, denkt man automatisch an die Dirndl – die roten, ovalen, süß-gerb-säuerlichen Früchte, die mittlerweile das Markenzeichen der Region sind. Das Pielachtal hat es von Anfang an verstanden – seit immerhin 20 Jahren Kleinregionsaktivitäten – mit ein paar wenigen Themen die Identität im Tal zu stärken und die Bevölkerung zusammenzuschweißen. Aber nicht nur die Dirndl ist ein verbindendes Element der Region, auch die Mariazellerbahn. Zum Erfolg haben viele Ideen aus der Bevölkerung, Innovationsgeist und Kreativität geführt - aber auch strategisches Arbeiten unter dem gemeinsamen Dach der Nachhaltigkeit. Das spiegelt sich in allen Kleinregionsaktivitäten wider – nicht zuletzt in der aktuellen Kleinregionsstrategie 2013-15. In Fragen zur Strategie- und Projektberatung im Bereich Gemeindekooperation stehen den Gemeinden das Regionalmanagement Niederösterreich und die Abteilung Raumordnung und Regionalpolitik beratend zur Seite.

Kleinregionale Erfolge aus dem Industrieviertel!

„Steter Tropfen höhlt den Stein …“ - damit ein Thema in einer Region verankert ist, bedarf es vor allem engagierter Akteure und Durchhaltevermögen. Bereits seit über zehn Jahren ist die Region Römerland Carnuntum im Bereich „Jugend“ aktiv. Zu Beginn wurde der Begriff „Jugend“ oft mit dem Wort „Problem“ in einem Atemzug genannt. Daher wurde kontinuierlich auf verschiedensten Ebenen (Jugendliche, Erwachsene, Gemeinden, Arbeitsmarkt, …) mit Projekten wie „Pro Youth“, „Jugend und regionaler Arbeitsmarkt“ oder „Junges Römerland Carnuntum“ gearbeitet. Aus dem "dagegen" wurde mittlerweile ein "dafür" - aus dem "Problem" wurde "Chance". Heute ist das Römerland auch über seine Grenzen hinaus für seine erfolgreiche Jugendarbeit bekannt und lieferte für so manche Region die Vorlage für innovative Jugendprojekte.

Kleinregionale Erfolge aus dem Mostviertel!

Die Kleinregion Ostarrichi Mostland befasst sich seit längerem mit umweltrelevanten Themen. Schon seit einigen Jahren werden Radservicetage in den Gemeinden der Kleinregion durchgeführt. Nach einer erfolgreichen Vervollständigung der Radwege soll die Bevölkerung durch diese Maßnahme noch mehr zum Radfahren animiert werden. Ergänzend wird mittels einheitlicher Geschwindigkeits- und Verkehrsmessgeräten die Entwicklung des Individualverkehrs verfolgt, um rechtzeitig Umwelt- und Sicherheitsmaßnahmen setzen zu können. Für die nahe Zukunft sind Themen wie die Schaffung einer Fair Trade Region angedacht.

Kleinregionale Erfolge aus dem Waldviertel!

Jugendliche und regionale Wirtschaftsbetriebe möglichst frühzeitig und nachhaltig miteinander in Kontakt zu bringen und so eine dauerhafte Schnittstelle zu schaffen, ist das Ziel des Projekts „Jugend trifft Wirtschaft“, das im Mai 2009 in der Kleinregion Waldviertler StadtLand gestartet wurde. Dabei wird den Jugendlichen eine Orientierungshilfe bei der Berufswahl geboten und gleichzeitig der Tendenz der Abwanderung entgegen gewirkt. Denn gerade dem Waldviertel gehen viele Jugendliche verloren, da sie nach dem Abschluss ihrer Ausbildung in der Region keinen passenden Arbeitsplatz finden. Die Hauptzielgruppe des einzigartigen Pilotprojekts sind Jugendliche der 7. Schulstufe (3. Klasse Neue Mittelschule), die durch regelmäßige Kontakte mit den projektbeteiligten Partnerfirmen das Arbeitsplatzangebot in der Region besser kennen lernen und eine darauf abgestimmte Ausbildungs- bzw. Berufswahl treffen können. Im Schuljahr 2012/13 startet das Projekt erfolgreich ein 2. Mal. Rund 300 Jugendliche aus sieben Schulklassen bekamen dadurch die Chance aktiv die regionale Wirtschaft zu entdecken und ausgewählte Betriebe jugendgerecht zu präsentieren.

Kleinregionale Erfolge aus dem Weinviertel!

Bereits 1999 entstand bei der Entwicklung der Kleinregion Landschaftspark Schmidatal die Idee den Heldenberg als kleinregionales Informationszentrum auszubauen. 6 Jahre später wurde aus der kleinen Idee die Landesausstellung „Zeitreise Heldenberg“, die einen wichtigen Impuls für den Tourismus in der Region leistete. Der Heldenberg vereint Kreisgrabenanlagen, Lippizaner Radetzky Gedenkstätte und Oldtimer zu einem TOP-Ausflugsziel und präsentiert sich als Berg der Superlativen: die berühmtesten Pferde, die größten Feldherrn und die schönsten Automobile.
(Text: http://www.rm-waldviertel.at )


Weitere Informationen:
http://www.raumordnung-noe.at/index.php?id=432

Rückfragen:
Regionalmanagement Niederösterreich
Kleinregionsbetreuung NÖ-Mitte
Frau Mag. Karin Peter
Tel.: 0676/812 20 344
mailto:peter@noe-mitte.at

Ihr Elektroauto für 250 Euro im Jahr! - Ecomobil-Probefahren in Schrems

In Zusammenarbeit mit der Klima- und Energiemodellregion Waldviertler StadtLand könnte es in den Gemeinden unserer Kleinregion schon bald Elektroautos für die Bürger geben! Die Idee dahinter ist einfach: Wer das Elektroauto nutzen möchte, zahlt einen Jahresbeitrag von 250 Euro und kann danach über Internet oder App das Auto buchen. Für die Nutzung fallen nur noch Kosten von maximal 15 Cent pro gefahrenen Kilometer an. Das Auto steht immer zentral zur Nutzung bereit - in jeder Gemeinde, die mitmacht.
Die Kosten im Vergleich zu einem eigenen Auto sind damit extrem niedrig. Denn in der Jahresgebühr sind ALLE Betriebskosten enthalten, also Versicherung, Reparaturen, Reifen samt Reifenwechsel, Ladestrom,… Damit ist das Elektroauto auch das ideale Zweit- oder Drittauto.
Um das Projekt in einer Katastralgemeinde umzusetzen, müssen sich dort mindestens 15 Nutzer finden. Für weitere Informationen steht KEM-Manager Markus Hödl unter markus.hoedl@kem-stadtland.at zur Verfügung. Informationsfolder und Anmeldungen liegen bei den Gemeinden und im KEM-Büro am Stadtplatz in Schrems auf.
Am 10. Oktober gab es die Möglichkeit, mit dem Ecomobil der KEM Zukunftsraum Thayaland eine Probefahrt zu unternehmen. Zahlreiche Interessierte, darunter auch Kleinregionsobmann Vbgm. Karl Harrer, Bgm. Reinhard Österreicher, NR Konrad Antoni und Kleinregionsmanagerin Viktoria Prinz, ließen sich diese Gelegenheit nicht entgehen.

Informationen:
KEM-Manager Markus Hödl
mailto:markus.hoedl@kem-stadtland.at
Mobil: 0660/3996302


Ecomobil-Probefahren in Schrems

Foto: Karl Tröstl

Alternative Elektroauto:

Markus Hödl und Hartwig Tauber präsentieren das Emobil der Nachbarregion Zukunftsraum Thayaland (Foto: KEM StadtLand)

Wir sind Breitband-Musterregion!

Der Bezirk Gmünd ist auf dem besten Weg, Top-Internetanschlüsse zu bekommen

In einer Pressekonferenz am 3. September stellte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die neue Breitbandstrategie des Landes NÖ vor. Dabei wurden auch die fünf Pilotregionen genannt, in denen das neue Konzept zuerst umgesetzt werden soll – und die Kleinregion Waldviertler StadtLand ist eine dieser Regionen!

Somit erhalten die neun Gemeinden der Kleinregion die Möglichkeit, in den nächsten Jahren eine zukunftssichere Breitband-Infrastruktur auf Glasfaserbasis zu errichten. Die Internet-Anschlüsse, die den Haushalten dann zur Verfügung stehen, sind in vielen Fällen sogar schneller als jene, die man heute in Großstädten bekommt.

Die Besonderheit am neuen Breitband-Projekt des Landes NÖ besteht darin, dass die Basis-Infrastruktur, also Glasfaserleitungen bis zum Haushalt, in Zusammenarbeit von Land und Gemeinden errichtet wird. Anstatt also auf die Ausbaupläne der bestehenden Anbieter wie z.B. Telekom Austria warten zu müssen, nehmen das Land NÖ und die Gemeinden nun den Ausbau selbst in die Hand.

„Mit diesem Projekt setzen wir einen wichtigen Impuls für die Standortqualität unserer Region“, freut sich der Obmann der Kleinregion Waldviertler StadtLand, Karl Harrer, „die schnellen Glasfaser-Internetanschlüsse kommen sowohl den Betrieben als auch den Privathaushalten zu Gute. Junge Familien haben somit einen weiteren Grund, in der Kleinregion zu bleiben oder sogar in diese zu ziehen.“

Die Kleinregion Waldviertler StadtLand hatte das Breitband-Projekt heuer im Frühjahr in Zusammenarbeit mit dem Breitband-Experten Hartwig Tauber aus Waldenstein entwickelt. Das gemeinsame Vorgehen von neun Gemeinden war sicherlich ein wichtiger Faktor, warum das Vorhaben nun in die Liste der Pilotprojekte aufgenommen wurde.

Geschichte online erleben mit der "Topothek" - Die Kleinregion StadtLand macht mit!

Erinnerungen gehen verloren, Fotos landen im Container, Filme zersetzen sich - Um diesem Trend des Vergessens und Verschwindens entgegen zu steuern und historisch wertvolles Material für nachfolgende Generationen zu sichern, initierte Mag. Alexander Schatek das Projekt „Topothek“. Sieben Gemeinden der Kleinregion Waldviertler StadtLand beteiligen sich an diesem historischen Online-Nachschlagewerk und leisten damit einen Beitrag zur Bewahrung ihrer Regionalgeschichte und Identitätsstiftung. http://www.topothek.at lautet der Weg zur virtuellen Plattform von Alexander Schatek, die einst als private Initiative begann, um eigenes Bildmaterial online sinnvoll zu verorten. Mittlerweile ist daraus ein erfolgreiches und vielfach ausgezeichnetes virtuelles Archiv geworden, das Gemeinden und Vereinen die Möglichkeit bietet alte Fotos, Dokumente, Karten, Videos u.v.m. systematisch online zu stellen und für jedermann leicht auffindbar zu machen. In Kürze werden unter dieser Adresse auch die Topotheken der Gemeinden Amaliendorf-Aalfang, Gmünd, Großdietmanns, Hirschbach (bereits online unter http://hirschbach.topothek.at), Kirchberg am Walde, Schrems und Waldenstein zu finden sein. Da es ich bei der Topothek um kein historisches Archiv im streng wissenschaftlichen Sinn handelt, kann sie relativ einfach bedient werden – und die eingepflegten Inhalte können von interessierten Usern ebenso einfach wieder aufgefunden werden. Möglich ist das dank einer konsequenten Beschlagwortung sowie einer lokalen und zeitlichen Verortung der eingepflegten Inhalte. Wer also ein Foto seiner Großmutter Anna Musterfrau bei der Erstkommunion anno 1920 in Waldenstein sucht, könnte in der Topothek fündig werden.
Dennoch setzt die Arbeit mit der Topothek gewisse Vorkenntnisse voraus, weshalb Projektinitiator Alexander Schatek und sein Kollege Harald Wrede am 28. August nach Gmünd kamen, um die zukünftigen Topothekarinnen und Topothekare der StadtLand-Topotheken auf ihre Aufgabe vorzubereiten. Die beiden Experten berichteten von der Entstehungsgeschichte der Topothek und erklärten auf anschauliche Weise die Nutzung der Plattform und das Einpflegen historischer Materialien. Nach erfolgreich absolvierter Schulung steht der virtuellen Sicherung der (klein)regionalen Geschichte also nichts mehr im Wege.

Im Bild: Thomas Miksch, Othmar Nowak, Harald Winkler, Rainald Schäfer, Harald Wrede, Karin Reutterer, Silvia Tauber, Viktoria Prinz, Alexander Schatek, Thomas Steininger, Martin Steininger und Wolfgang Koppensteiner (Foto: Melanie Birgmann/Stadtgemeinde Gmünd)

Informationen zur Topothek allgemein:
Mag. Alexander Schatek Harald Wrede
mailto:office@topothek.at mailto:harald.wrede@haraldwrede.com
Tel.: 02622/26326-1320 Tel.: 0664/52 88 000



Informationen zu den Topotheken der Kleinregion Waldviertler StadtLand:

Mag. Viktoria Prinz (Kleinregionsmanagerin)
mailto:viktoria.prinz@gmail.com
Tel.: 02852/52506-330

sowie bei den teilnehmenden Gemeinden



Topothek-Schulung in Gmünd:

Thomas Miksch, Othmar Nowak, Harald Winkler, Rainald Schäfer, Harald Wrede, Karin Reutterer, Silvia Tauber, Viktoria Prinz, Alexander Schatek, Thomas Steininger, Martin Steininger und Wolfgang Koppensteiner (Foto: Melanie Birgmann/Stadtgemeinde Gmünd)

waldviertelpur 2014: Das Waldviertel zur Gast in Wien

Bei der Eröffnung von Waldviertel pur:

Barbara Wandl-Haider (Kunstmuseum), Renate Guttmann, Gerold Guttmann (Kleinregion) mit Enkelin Sarah, Vikoria Prinz (Kleinregion) und Christiane Mader (Unterwasserreich), Foto: Kleinregion Waldviertler StadtLand

Seit Monaten laufen die Vorbereitungen für das große Waldviertelfest in Wien. Denn vom 25. bis 27. August wird der Wiener Heldenplatz wieder zum Zentrum des Waldviertels. waldviertelpur macht drei Tage lang Lust auf die Region – mit allem, was das Waldviertel so einzigartig und liebenswert macht.
Auch unsere Wasserlandschaft unter der Leitung Gerold Guttmann ist gemeinsam mit ihren Standpartnern Unterwasserreich Schrems und Kunstmuseum Schrems wieder bei waldviertelpur mit dabei.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei Stand Nr. 32!

Die wichtigste Autobahn für das Waldviertel ist die Datenautobahn

Die Kleinregion Waldviertel StadtLand startet ein neues Projekt zum Glasfaserausbau und lud vergangenen Donnerstag gemeinsam mit dem Regionalverband Waldviertel (vormals EUROPA Plattform PRO Waldviertel) zu einer hochspannenden Informationsveranstaltung ein, an der Vertreterinnen und Vertreter von Waldviertler Gemeinden, Leader- und Kleinregionen teilnahmen.

Gmünd – Das Waldviertel war in den frühen 90er Jahren in Bezug auf die Internetversorgung eine europäische Pionierregion. Hier wurde auch die neue Technologie ADSL erstmals getestet. Einer der damals maßgeblich dafür verantwortlichen Experten ist Mag. Hartwig Tauber, der heute eine weltweit agierende europäische Breitbandinitiative von Waldenstein aus leitet. Er koordiniert nun in Abstimmung mit ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes NÖ, und dem Land NÖ das Projekt zum Glasfaserausbau in der Kleinregion und führte bei der Veranstaltung mit seinem Fachvortrag in das Thema ein.

Die Begrüßung wurde von Bürgermeister Andreas Beer, Landesrat Ing. Maurice Androsch (für den Regionalverband Waldviertel) und Mag. Viktoria Prinz (für den verhinderten Obmann der Kleinregion) sowie Regionalmanager Thomas Samhaber vorgenommen.Das Projekt der Kleinregion Waldviertel StadtLand wurde bei der Veranstaltung in Gmünd erstmals präsentiert und soll als Pilotprojekt der Breitbandinitiative neuen Schwung geben. Innerhalb der nächsten Jahre werden die Gemeinden der Kleinregion mit Glasfaser versorgt, mit der Planung und der koordinierten Leerverrohrung wurde bereits begonnen. Das gesamte Waldviertel soll von den Erfahrungen des Modellprojektes profitieren und als Region wieder den (Glasfaser-) Anschluss zu den Zentren gewinnen.

Alle Anwesenden, die sich an der Diskussion aktiv beteiligten, waren sich einig: Eine schnelle Internetanbindung ist eine Überlebensfrage der Region. Schon jetzt ist die rasche Internetversorgung ein wesentlicher Verkaufsfaktor für ein Gebäude oder einen Bauplatz. Unter den TeilnehmerInnen war auch Bürgermeister Peter Höbart, der in einer Gemeindekooperation (St. Martin, Großschönau und Bad Großpertholz) bereits auf erfolgreiche Jahre mit über 90 Prozent Versorgung durch Glasfaser zurückblicken kann.

Im Herbst ist eine weitere Informationsveranstaltung für alle Gemeinden des Waldviertels geplant.

Statements aus der Diskussion:


"Vor allem für strukturell benachteiligte Regionen müssen rasch praktikable Lösungen gefunden werden, um die Zweiteilung des Landes in zwei Internet-Geschwindigkeiten zu vermeiden.“
(Bgm. Andreas Beer, MA)

"Die Versorgung mit Breitband ist heute eine der bedeutendsten Standortfaktoren. Sie ist für die regionale Wirtschaft genauso wichtig wie für die Bevölkerung.“

(LR Ing. Maurice Androsch)

„Gerade viele die Gemeinden im Waldviertel sind heute ‚weiße Flecken‘ in der Breitbandversorgung. Die gemeinsame Initiative, bei der die Kleinregion StadtLand vorausgeht, soll das ganze Waldviertel wieder auf die Überholspur bringen.“
(LAbg. Franz Mold)

„Eine rechtzeitige Planung ist das Um- und Auf. Dann lässt sich bei allen Grabungsarbeiten schon die kostengünstige Leerverrohrung vornehmen.“
(Bgm. Peter Höbart)

„Breitbandausbau steht auch ganz oben in den Leaderstrategien. Jede Leaderregion kann hier in der neuen Periode aktiv werden.“ (Leadermanager Ing. Mag. Martin Huber, der bereits vor über 20 Jahren mit Hartwig Tauber ein Breitbandkonzept für die Region verfasst hat)

„Im Waldviertel gibt es hervorragendes Know-How zum Thema Breitband und mit dem Glasfasernetz im Lainsitztal auch ein Vorzeigemodell. Insgesamt ist aber das Waldviertel ins Hintertreffen geraten und es ist nun extrem wichtig, dass wir gemeinsam wieder einen koordinierten Schritt nach vorne machen.“
(Regionalmanager Thomas Samhaber)

Kontakt:
Thomas Samhaber, Regionalmanager Waldviertel
REGIONALMANAGEMENT NIEDERÖSTERREICH
Büro Waldviertel. 3910 Zwettl . Sparkassenplatz 1/2/3
T 0043 2822 21380
M 0043 676 81220208
http://www.rm-waldviertel.at
http://www.regionalmanagement-noe.at

Beim Breitband-Infonachmittag in Gmünd:

NR Konrad Antoni, Regionalmanager Thomas Samhaber, LR Maurice Androsch, Bürgermeister Andreas Beer, LAbg. Franz Mold mit Kleinregionsmanagerin Mag. Viktoria Prinz und den VertreterInnen der Gemeinden (Foto: Regionalmanagement Niederösterreich)