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Die wichtigste Autobahn für das Waldviertel ist die Datenautobahn



Die Kleinregion Waldviertel StadtLand startet ein neues Projekt zum Glasfaserausbau und lud vergangenen Donnerstag gemeinsam mit dem Regionalverband Waldviertel (vormals EUROPA Plattform PRO Waldviertel) zu einer hochspannenden Informationsveranstaltung ein, an der Vertreterinnen und Vertreter von Waldviertler Gemeinden, Leader- und Kleinregionen teilnahmen.

Gmünd – Das Waldviertel war in den frühen 90er Jahren in Bezug auf die Internetversorgung eine europäische Pionierregion. Hier wurde auch die neue Technologie ADSL erstmals getestet. Einer der damals maßgeblich dafür verantwortlichen Experten ist Mag. Hartwig Tauber, der heute eine weltweit agierende europäische Breitbandinitiative von Waldenstein aus leitet. Er koordiniert nun in Abstimmung mit ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes NÖ, und dem Land NÖ das Projekt zum Glasfaserausbau in der Kleinregion und führte bei der Veranstaltung mit seinem Fachvortrag in das Thema ein.

Die Begrüßung wurde von Bürgermeister Andreas Beer, Landesrat Ing. Maurice Androsch (für den Regionalverband Waldviertel) und Mag. Viktoria Prinz (für den verhinderten Obmann der Kleinregion) sowie Regionalmanager Thomas Samhaber vorgenommen.Das Projekt der Kleinregion Waldviertel StadtLand wurde bei der Veranstaltung in Gmünd erstmals präsentiert und soll als Pilotprojekt der Breitbandinitiative neuen Schwung geben. Innerhalb der nächsten Jahre werden die Gemeinden der Kleinregion mit Glasfaser versorgt, mit der Planung und der koordinierten Leerverrohrung wurde bereits begonnen. Das gesamte Waldviertel soll von den Erfahrungen des Modellprojektes profitieren und als Region wieder den (Glasfaser-) Anschluss zu den Zentren gewinnen.

Alle Anwesenden, die sich an der Diskussion aktiv beteiligten, waren sich einig: Eine schnelle Internetanbindung ist eine Überlebensfrage der Region. Schon jetzt ist die rasche Internetversorgung ein wesentlicher Verkaufsfaktor für ein Gebäude oder einen Bauplatz. Unter den TeilnehmerInnen war auch Bürgermeister Peter Höbart, der in einer Gemeindekooperation (St. Martin, Großschönau und Bad Großpertholz) bereits auf erfolgreiche Jahre mit über 90 Prozent Versorgung durch Glasfaser zurückblicken kann.

Im Herbst ist eine weitere Informationsveranstaltung für alle Gemeinden des Waldviertels geplant.

Statements aus der Diskussion:


"Vor allem für strukturell benachteiligte Regionen müssen rasch praktikable Lösungen gefunden werden, um die Zweiteilung des Landes in zwei Internet-Geschwindigkeiten zu vermeiden.“
(Bgm. Andreas Beer, MA)

"Die Versorgung mit Breitband ist heute eine der bedeutendsten Standortfaktoren. Sie ist für die regionale Wirtschaft genauso wichtig wie für die Bevölkerung.“

(LR Ing. Maurice Androsch)

„Gerade viele die Gemeinden im Waldviertel sind heute ‚weiße Flecken‘ in der Breitbandversorgung. Die gemeinsame Initiative, bei der die Kleinregion StadtLand vorausgeht, soll das ganze Waldviertel wieder auf die Überholspur bringen.“
(LAbg. Franz Mold)

„Eine rechtzeitige Planung ist das Um- und Auf. Dann lässt sich bei allen Grabungsarbeiten schon die kostengünstige Leerverrohrung vornehmen.“
(Bgm. Peter Höbart)

„Breitbandausbau steht auch ganz oben in den Leaderstrategien. Jede Leaderregion kann hier in der neuen Periode aktiv werden.“ (Leadermanager Ing. Mag. Martin Huber, der bereits vor über 20 Jahren mit Hartwig Tauber ein Breitbandkonzept für die Region verfasst hat)

„Im Waldviertel gibt es hervorragendes Know-How zum Thema Breitband und mit dem Glasfasernetz im Lainsitztal auch ein Vorzeigemodell. Insgesamt ist aber das Waldviertel ins Hintertreffen geraten und es ist nun extrem wichtig, dass wir gemeinsam wieder einen koordinierten Schritt nach vorne machen.“
(Regionalmanager Thomas Samhaber)

Kontakt:
Thomas Samhaber, Regionalmanager Waldviertel
REGIONALMANAGEMENT NIEDERÖSTERREICH
Büro Waldviertel. 3910 Zwettl . Sparkassenplatz 1/2/3
T 0043 2822 21380
M 0043 676 81220208
http://www.rm-waldviertel.at
http://www.regionalmanagement-noe.at

Beim Breitband-Infonachmittag in Gmünd:

NR Konrad Antoni, Regionalmanager Thomas Samhaber, LR Maurice Androsch, Bürgermeister Andreas Beer, LAbg. Franz Mold mit Kleinregionsmanagerin Mag. Viktoria Prinz und den VertreterInnen der Gemeinden (Foto: Regionalmanagement Niederösterreich)

100 Jahre Gmünd-Neustadt: Open Air mir Rainhard Fendrich als Highlight

Im Jahr 1981 gelang Rainhard Fendrich mit „Strada del sole“ der Sommerhit des Jahres und zugleich der große Durchbruch im deutschen Sprachraum. Wie Perlen an einer Kette reihen sich seitdem unzählige Songs aus seiner Feder aneinander, die allesamt zu Evergreens wurden und längst schon zum allgemeinen Kulturgut gehören. Erstklassige Texte kombiniert mit zeitlosen Melodien, die man immer wieder gerne hört.

Auf diesen reichhaltigen Fundus seines Schaffens, der mittlerweile immerhin über 700 Kompositionen umfasst, kann Rainhard Fendrich zurückgreifen, wenn es darum geht, ein neues Programm für einen seiner gefragten Live-Auftritte zusammenzustellen. Keine einfache Aufgabe für den begnadeten Vollblutentertainer, der alleine mehr Hits gelandet hat, als er an einem einzigen Abend unterbringen kann.

Die Austropop-Legende Rainhard Fendrich lädt am Samstag, den 16. August 2014 zu einem Open Air am Schubertplatz in Gmünd-Neustadt. Im Gepäck nicht nur viele seiner größten Hits, sondern auch noch die eine oder andere Überraschung. Beste Unterhaltung mit Haltung und ein kurzweiliges Konzerterlebnis sind damit garantiert.

Informationen: Stadtgemeinde Gmünd
Tel.: 02852/52506-100
Internet: http://www.gmuend.at

Programmfolder "100 Jahre Gmünd-Neustadt": programm_100jahreneustadt_.pdf [321 KB]

 

Ungarische Delegation zu Gast bei unserer KEM

Letzte Woche war eine ungarische Delegation bei uns zu Gast, um sich über die Aktivitäten unserer Klima- und Energiemodellregion zu informieren. Dabei stand auch ein Besuch in der Waldviertler Schuhwerkstatt in Schrems bei Heini Staudinger auf dem Programm. Unser KEM-Manager Markus Hödl und Otmar Schlager (Energieagentur der Regionen) stellten dabei die geplanten Maßnahmen und Ziele unserer KEM vor.

Besuch aus Ungarn in Schrems:

Die ungarische Delegation wurde von Otmar Schlager (Energieagentur der Regionen), KEM-Manager Markus Hödl, Kleinregionsmanagerin Mag. Viktoria Prinz (in Vertretung von Obmann Vbgm. Karl Harrer) und Heini Staudinger in Schrems begrüßt. Foto: Karl Tröstl/NÖN

Waldviertler Wasserlandschaft bei Welser Messe

Die Waldviertler Wasserlandschaft unter der Leitung von Gerold Guttmann machte auch heuer wieder bei der Messe "Blühendes Österreich - Messe für Garten, Urlaub und Caravan", die von 4. bis 6. April in Wels stattfand, auf die vielen Freizeit- und Naherholungsangebote aus der Kleinregion aufmerksam. Standpartner der Kleinregion war das Sole-Felsen-Bad Gmünd, dessen Angebote Elisabeth Tüchler präsentierte.

Gerold Guttmann und Elisabeth in Wels

Foto: privat

Neues Büro der Klima- und Energiemodellregion wurde offiziell eröffnet

Ganz im Zeichen der Eröffnung der neuen Büroräumlichkeiten der Klima- und Energiemodellregion (KEM) stand die Vorstandssitzung der Kleinregion Waldviertler StadtLand am 31. März in Schrems. Obmann Vbgm. Karl Harrer, Kleinregionsmanagerin Mag. Viktoria Prinz und KEM-Manager Markus Hödl konnten dazu zahlreiche Bürgermeister und AmtsleiterInnen aus den Mitgliedsgemeinden, Vertreter der Wirtschafts-, Landwirtschafts- und Arbeiterkammer sowie der unterstützenden Partnerbetriebe begrüßen. Auch Barbara Ziegler (Regionalmanagement NÖ, Büro Waldviertel) war der Einladung nach Schrems gefolgt.
Nach einer Begehung des KEM-Büros, das sich im Gebäude neben dem Schremser Gemeindeamt befindet (Hauptplatz Nr. 21) und viel Platz für Besprechungen und die Gestaltung eines Schauraums bietet, ging Unternehmer Karl Bauer, einer der Fürsprecher der KEM, auf die großen Chancen ein, die sich durch die Modellregion sowohl für Wirtschaftstreibende als auch Gemeinden und Privatpersonen bieten. Obmann Karl Harrer und Markus Hödl freuen sich über das zentral gelegene neue Büro, das nun als erste Anlaufstelle für Klima- und Energiethemen dienen soll. „Interessenten sind herzlich willkommen, sich im KEM-Büro zu informieren. Ich bin Drehscheibe und Anlaufpunkt in allen Fragen rund um Energie, Umwelt, Kooperationen und Innovationen. Wir stehen Privaten und Gewerbetreibenden genauso wie Kommunen zur Verfügung“, erklärt Markus Hödl. Das Ziel ist, durch einen vielfältigen Mix von Maßnahmen „Energieautarkie“ bei Wärme, Strom und Mobilität zu erreichen. Unterstützt wird Markus Hödl dabei von Mag. Hartwig Tauber sowie von 23 Partnerbetrieben, die in die Aktivitäten der Modellregion als Partner eingebunden sind. Als erste Erfolge konnten bereits zahlreiche Förderzusagen für die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen und einer Mustersanierung erreicht werden. Die Beratungen im KEM-Büro sind vorerst kostenlos.

Informationen:
Klima- und Energiemodellregion Waldviertler StadtLand
Hautplatz 21, 3943 Schrems
KEM-Manager Markus Hödl
mailto:markus.hoedl@kem-stadtland.at
Mobil: 0660/3996302

Bürozeiten:
Dienstag von 15:00 bis 19:00 Uhr
Freitag von 9:00 bis 13:00 Uhr
sowie nach Terminvereinbarung

Bei der KEM-Büroeröffnung in Schrems:

Obmann Vbgm. Karl Harrer, die Bürgermeister und AmtsleiterInnen der Kleinregion, Kleinregionsmanagerin Mag. Viktoria Prinz, KEM-Manager Markus Hödl, Barbara Zielger (Regionalmanagement NÖ), Otmar Schlager (Energieagentur der Regionen) sowie zahlreiche VertreterInnen der Partnerfirmen und Partnerorganisationen (Foto: Walter Kellner)

Kooperationsmanagement im Fokus

Zwei informative Tage verbrachten die niederösterreichischen Kleinregionsmanagerinnen und -manager im am 6.und 7. März im Helenental. Bei Modul 4 der KRM-Qualifizierungsschiene der RU2 wurde der Fokus auf das Thema Kooperationsmanagement gelegt. Unter fachkundiger Begleitung von Dr. Harald Payer (ÖAR) und DI Doris Fried (RM NÖ, Büro Weinviertel) beschäftigten sich die TeilnehmerInnen mit der Frage, was die Erfolgsfaktoren für funktionierende Gemeindekooperationen sind. Als kompetenter Ansprechpartner zu Förderungen für Gemeindekooperationen stand Mag. Christian Schleritzko (Abteilung Gemeinden) für Fragen zur Verfügung. Mag. Viktoria Prinz stellte als erfolgreiches Beispiel eines gelungenen Kooperationsprojektes das Projekt Baurechtskoordination der Kleinregion Waldviertler StadtLand vor.

Beim KRM-Modul 4 im Helenental:

Doris Hierstand, Edith Grames, Christian Kling, Karl Nagl, Karin Schneider, Maria Skodak, Roland Beck, Melanie Scholze-Simmel, Beate Grün, Tanja Wesely, Doris Maurer, Alexandra Farnleitner-Ötsch, Viktoria Prinz, Josef Koppensteiner (hinten), Doris Fried, Veronika Strobel und Veronika Lechner (vorne), Foto: Harald Payer

Klima- und Energiemodellregion StadtLand: Markus Hödl und Hartwig Tauber stellen sich vor

Markus Hödl

Manager der Klima- und Energiemodellregion

"Regionale Stärkung, Klima- und Umweltschutz sind mir ein persönliches Anliegen. Aus diesem Grund gehe ich voll Elan und mit viel Freude die Aufgaben und Herausforderungen unserer KEM Waldviertel StadtLand an. Ich bin Drehscheibe und Anlaufpunkt in allen Fragen rund um Energie, Umwelt, Kooperation und Innovation für Private, Gewerbe und Kommunen. Gerne mache ich meine Erfahrungen als EU-Projektleiter der Energiebranche und meine langjährigen regionalen und überregionalen Kontakte für unsere Region nutzbar. Ich freue mich auf gemeinsame Projekte, gewinnbringende Gespräche, interessante Veranstaltungen und auf SIE!
Gemeinsam mehr erreichen – Ihr KEM Manager Waldviertel StadtLand"   Markus Hödl

Prof. (FH) Hartwig Tauber

 

Beratung der Klima- und Energiemodellregion

"Ich freue mich auf die aktive Mitarbeit in der Klima- und Energiemodellregion. Das Projekt bietet eine große Chance für die Kleinregion Waldviertler StadtLand eine energieautarke Region zu werden. Die daraus entstehenden Impulse werden einen positiven Effekt auf die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Region haben. Meine Erfahrungen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, der Vernetzung und der Telekommunikation (Stichwort ‚Smarte Region‘) werde ich ebenso einbringen wie meine internationalen Kontakte." Hartwig Tauber

Kinder und Wirtschaft: VS Schrems meets Eaton Industries

Mit ihrem Projekt „Jugend trifft Wirtschaft“ hat die Kleinregion Waldviertler StadtLand vorgezeigt, wie es gelingen kann, regionale Wirtschaftsbetriebe und Jugendliche intensiv und nachhaltig miteinander in Kontakt zu bringen. Aufbauend auf dieser Idee der Vernetzung von Schule und Wirtschaft wurde von Frau Mag. Claudia Trinko, Stadtamtsdirektorin von Schrems, in Zusammenarbeit mit der Volksschule Schrems das Projekt „Kinder und Wirtschaft“ ins Leben gerufen, das noch einen Schritt weiter geht: So haben in Schrems bereits VolkschülerInnen der 4. Schulstufe die Möglichkeit heimische Firmen kennen zu lernen und Interessantes über die zahlreichen Ausbildungsmöglichkeiten, die in den Firmen angeboten werden, zu erfahren.

Wie auch bei „Jugend trifft Wirtschaft“ konnte für das Projekt „Kinder und Wirtschaft“, eine Initiative im Rahmen von „Städte im Aufschwung“, einer der größten regionalen Arbeitgeber, das international agierende Top-Unternehmen Eaton Industries (Austria) GmbH, als Projektpartner gewonnen werden. Am 29. Jänner hatten 15 Schülerinnen und Schüler der 4c-Klasse der Volksschule Schrems und ihre Klassenlehrerin Nina Koppensteiner die Gelegenheit bei einem Rundgang und zahlreichen Stationen einen Blick hinter die Kulissen des weitläufigen Produktionsareals und der erfolgreichen Lehrwerkstätte zu werfen. Mag. Claudia Trinko und Kleinregionsmanagerin Mag. Viktoria Prinz begleiteten die VolksschülerInnen bei ihrem Schnupperausflug. Betreut wurden die Kinder von Herrn Josef Hackl, dem Leiter der Lehrlingsausbildung bei Eaton, der sie auf kindgerechte Art und Weise über die Lehrberufe, die bei Eaton erlernt werden können, informierte und dabei versuchte insbesondere auch die Mädchen von den Vorteilen einer technischen Ausbildung zu überzeugen. Anschließend stand ein abwechslungsreicher Stationenbetrieb auf dem Programm, bei dem die Kinder unter fachkundiger Anleitung von Lehrlingen diverse Bereiche der Technik selbst ausprobieren konnten. Die Mädchen und Buben waren mit großem Eifer bei der Sache, und auch das Resümee von Josef Hackl viel sehr positiv aus: „Für uns war es eine Premiere mit einem so jungen Publikum zu arbeiten, doch es machte für alle Beteiligten sichtbar großen Spaß.“ Einer Fortsetzung des Projekts „Kinder und Wirtschaft“ in Kooperation mit Eaton und weiteren engagierten Partnerfirmen steht also nichts mehr im Wege.

Die 4c der VS Schrems bei Eaton:

Josef Hackl erklärt den Kinder, wie man eine Schutzbekleidung richtig anzieht

Erfolgreicher Abschluss für das Projekt " Jugend trifft Wirtschaft" KLEINREGIONSHOW ALS PUBLIKUMSMAGNET

Die jugendlichen Akteure der Kleinregionshow

Foto: Karl Tröstl (NÖN)

Jugendliche frühzeitig und nachhaltig mit regionalen Wirtschaftsbetrieben zu vernetzen war das Ziel des Projekts „Jugend trifft Wirtschaft“, das im Schuljahr 2012/13 bereits zum zweiten Mal in der Kleinregion Waldviertler StadtLand umgesetzt wurde. 160 Jugendliche der 7. Schulstufe hatten dank des großartigen Engagements unserer 3 Partnerschulen (HS 1 und HS 2 Gmünd, NMS Schrems) und 13 Partnerfirmen in 19 spannenden Exkursionen die Gelegenheit regionale Betriebe und die (Lehr)Ausbildungen, die man in diesen Betrieben absolvieren kann, kennen zu lernen. Die Jugendlichen waren bei ihren „Schnupperbesuchen“ mit Fotoapparaten und Kameras ausgestattet, um die Eindrücke, die sie in den Betrieben sammeln konnten, festzuhalten – und genau diese Eindrücke standen im Mittelpunkt der Kleinregionshow, die am 25. Oktober im Vereinssaal Hirschbach stattfand. Moderator Roland Benischek führte das zahlreich erschienene Publikum gekonnt durch einen abwechslungsreichen Abend, der einen unterhaltsamen Mix aus Informationen zu den Partnerbetrieben, Interviews mit FirmenvertreterInnen und spannenden Quizelementen bot. Die Hauptrolle auf der Bühne spielten dabei die Jugendlichen, die – unterstützt von Moderator Roland Benischek – die FirmenvertreterInnen interviewten und die Quizfragen stellten. Rateteams aus den neun Kleinregionsgemeinden mussten in einem Wettkampf à la „Millionenshow“ Quizfragen zu den Partnerbetrieben beantworten, die durchaus knifflig waren und die Teams vor die eine oder andere Herausforderung stellten. Für jede richtig beantwortete Frage gab es ein Gmünder Kipferl, zur Verfügung gestellt von der Bäckerei Pilz aus Gmünd. Nach 13 Fragen und einer Entscheidungsfrage konnte sich schließlich das Team aus der Marktgemeinde Kirchberg am Walde, Bgm. Johann Panagl und Klaus Ramharter, durchsetzen und einen wunderschönen Glaspokal der Fa. Glaskunst Burger mit in die Heimatgemeinde nehmen, der von Kleinregionsobmann Vbgm. Karl Harrer überreicht wurde. Fazit: Eine gelungene Veranstaltung als Höhepunkt eines erfolgreichen Projekts, das eindrucksvoll vor Augen führt, dass kleinregionale Zusammenarbeit wichtig ist – vor allem für unsere Jugend.





VertreterInnen der Partnerfirmen:

Sonja Früchtl (Moorheilbad Harbach), Josef Hag (Stadtwirtshaus Hopferl), KR Johannes Pilz (Backwelt Pilz), Mag. Sarah Koller (Leyrer & Graf), Jürgen Pfeiffer (Natursteine Pfeiffer), Patrick Schleritzko (NBG/FCT), Julia Staudinger (GEA/Waldviertler Werkstätten), Ing. Josef Hackl (Eaton Industries Austria GmbH), Ing. Michael Ableidinger (Tischlerei Ableidinger), Ing. Markus Schandl (Elk Fertighaus Gmbh), Ing. Kurt Fichtenbauer (Technische Alternative)

Rateteams aus den Gemeinden:
Amaliendorf-Aalfang: Claudia Allram und Birgit Dosso
Brand-Nagelberg: Georg Einzinger und Kerstin Ölzant
Gmünd: Andreas Beer und Horst Weilguni
Großdietmanns: Hermann Budschedl und Tino Kitzler
Hirschbach: Roswitha Berger und Roland Böck
Hoheneich: Susanne Mayer und Thomas Panagl
Kirchberg am Walde: Johann Panagl und Klaus Ramharter
Schrems: Gabriele Beer und Manfred Meyer
Waldenstein: Christian Dogl und Franz Zechmann



JUWI-Partnerbetriebe 2012/13

Bernhart Diesner GmbH., Bierbrauerei Schrems GmbH., Eaton Industries Austria GmbH, ELK Fertighaus GmbH, Leyrer- und Graf Baugesellschaft m.b.H., Moorheilbad Harbach, Fa. Natursteine Pfeiffer, Fa. NBG Holding GmbH/FCT Fiber Cable Technology, Backwelt Pilz Stadtwirtshaus Hopferl, Technische Alternative, Tischlerei Ableidinger, GEA/Waldvierler Werkstätten

Rateteams und FirmenvertreterInnen

Foto: Karl Tröstl (NÖN)

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NÖ Kleinregionentag 2013: Identität und Bürgerbeteiligung im Fokus

Der Kleinregionentag hat sich mittlerweile zu einem jährlichen Fixpunkt entwickelt. Am 14. Oktober kamen 130 TeilnehmerInnen aus ganz Niederösterreich zum interkommunalen Erfahrungsaustausch im Schloss Katzelsdorf im Industrieviertel zusammen. Mit dem Schwerpunkt Identität und Bürgerbeteiligung rückt der heurige Kleinregionentag zum einen ein Basisthema und zum anderen einen innovativen Ansatz der interkommunalen Zusammenarbeit in den Mittelpunkt. So betont Landesrat Dr. Stephan Pernkopf in seinem Eröffnungsstatement: „Wir in Niederösterreich setzen verstärkt auf Kooperation und Beteiligung. Dafür ist es notwendig, die Identität der Regionen zu stärken und die Bürgerinnen und Bürger an der Entwicklung ihres Umfelds teilhaben zu lassen. Denn nur wer Verbundenheit mit seiner Region zeigt, ist auch an einer positiven Weiterentwicklung interessiert.“
Fachinputs und Praxis. Bereits bei der Exkursion am Vormittag durch das Land der tausend Hügel – wie die Bucklige Welt auch genannt wird – konnten sich die TeilnehmerInnen auf die heurige Tagung einstimmen. Dabei wurden die Marke und die charakteristischen Regionsbotschaften zum Erlebnis. Am Nachmittag wurde über Theorie und Praxis zur Entwicklung und Stärkung der kleinregionalen Identität (Michael Fleischmann, Büro RaumRegionMensch) sowie über das gute Gelingen von BürgerInnenbeteiligung (Kerstin Arbter, Büro Arbter) diskutiert. Darüber hinaus präsentierten VertreterInnen der Kleinregionen auf der Beteiligungsgalerie beispielhafte Ansätze, die zum Nachahmen anregen.



Das Waldviertel als Erfolgsbeispiel.

Projektmarketing, Partizipation und Projekterfolg anhand vom Beispiel „Wohnen im Waldviertel“. Die Initiative: „Wohnen im Waldviertel - wo das Leben neu beginnt!“ wurde 2009 gegründet. Mittlerweile zählen 56 Gemeinden aus 14 Kleinregionen des Waldviertels als Mitglieder des Vereins Interkomm zu dieser großen Kooperation. Denn niemand kann auswärtige InteressentInnen (Bevölkerung und Unternehmer/innen) glaubwürdiger von den Stärken seiner Stadt oder seiner Gemeinde überzeugen als die WaldviertlerInnen selbst. Auf dieser Erkenntnis beruht das Modell der „Wohnen im Waldviertel – BotschafterInnen“. Auch erfolgreiche UnternehmerInnen und Führungskräfte aus dem Waldviertel haben sich bereit erklärt, sich für ihren Standort stark zu machen.

Lebendiger Dialog. Im Laufe des Nachmittags wurden alle TeilnehmerInnen wiederholt eingebunden – denn diese hatten erstmals die Möglichkeit, in Form eines SMS Votings ihr Wissen und ihre Einschätzungen abzugeben, die live im Plenum dargestellt wurden.

Unterlagen: http://www.raumordnung-noe.at/index.php?id=385

Informationen:
Mag. (FH) Annemarie Trojer
Regionalmanagement NÖ, Kleinregionsbetreuung Industrieviertel
Tel.: 0676/812 20 219
mailto:a.trojer@industrieviertel.at

Die Waldviertler beim Kleinregionentag

Foto: NÖ Landespressedienst