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News

E-Auto Probefahren in unserer Kleinregion

Wurden sie auch früher belächelt, zurzeit ist das Interesse an E-Autos sehr groß. Interessierte Personen können ab sofort, sechs Wochen lang, den Renault ZOE, der von der KEM (Klima Energie Modellregion) im Bereich der Kleinregion StadtLand zur Verfügung gestellt wird, testfahren. Es ist ein viertüriges Mittelklassefahrzeug und hat 88 PS. „Auch die Beschleunigung ist ausgezeichnet und steht einem Benzinauto keinesfalls nach.“ Ein NÖN-Mitarbeiter konnte sich davon im Zuge einer Testfahrt überzeugen. Laut Auskunft des KEM-Beauftragten Markus Hödl, der auch die Koordination für Probefahrten übernimmt, kommt das Fahrzeug für Firmen derzeit, abzüglich aller Vergünstigungen und Förderungen auf rund 11.000,- Euro. Für Kurzstrecken und Einkaufsfahrten von 100 km in der kalten Jahreszeit bis 150 km im Sommer, ist das eine umweltschonende Ideallösung. Aufgeladen kann die Batterie je nach Leistungsabgabe der Steckdose in kurzer Zeit werden. An normaler Haushaltssteckdose kann es einige Stunden dauern. Das Fahrzeug wird auch von der Gemeinde Schrems getestet. Anmeldungen zu den Probefahrten können mit Markus Hödl unter 0699/17007797 vereinbart werden.
Foto: Karl Tröstl/NÖN

E-Auto Probefahren in Schrems:

Bauhofleiter Gottfried Schreiber, Bürgermeister Karl Harrer, Bauhofleiter-Stv. Johann Stangl und KEM-Manager Markus Hödl (Foto: Karl Tröstl(NÖN)

Ferienmesse 2016: Tourismusauftakt in Wien

Ferienmesse 2016 in Wien

Foto: Gerold Guttmann

Den Beginn der Tourismussaison 2016 machte wie jedes Jahr die Ferienmesse in Wien, am vergangenen Wochenende, im Messezentrum. Die Kombination Reise und Freizeit mit der Vienna Autoshow erwies sich wieder als gelungen. Die Kleinregion Waldviertler StadtLand war auch im heurigen Jahr bei der Ferienmesse als "Waldviertler Wasserlandschaft Gmünd-Schrems" mit einem Stand vertreten. Im direkten Gespräch mit den Besuchern zeigten sich diese sehr interessiert am vielfältigen Freizeitangebot unserer Region. Dies lässt auch im heurigen Jahr auf eine Vielzahl an Besuchern in den Gemeinden unserer Kleinregion hoffen.

Ferienmesse 2016:

Foto: Gerold Guttmann

Herzliche Einladung zur Abschlussveranstaltung unseres Projekts "Jugend trifft Wirtschaft"

Am 26. Februar um 18:00 Uhr ist es wieder soweit: Die große Abschlussveranstaltung unseres Erfolgsprojekts "Jugend trifft Wirtschaft" geht über die Bühne. Ein abwechslungsreicher Mix aus Informationen über unsere Partnerfirmen, ihre Ausbildungs- und Jobangebote sowie ein spannendes Quiz, bei dem Rateteams aus unseren Gemeinden ihr Wissen über die regionale Wirtschaft unter Beweis stellen müssen, erwarten Sie.

Unser Obmann Bgm. Karl Harrer, unsere Gemeinden, Partnerschulen und Parnterfirmen laden Sie dazu herzlich ein.
Hier können Sie die offizielle Einladung downloaden: abschlussveranstaltung-jugend-trifft-wirtschaf.pdf [762 KB]

Seminar mit Dr. Raimund Heiss: Umsatzsteuer im Fokus

Unsere Kleinregion veranstaltet immer wieder Seminare und Vorträge, um den politischen Funktionären, Amtsleitern und Gemeindebediensteten die Möglichkeit zur gezielten Weiterbildung zu bieten. Ein Thema, das in der alltäglichen Verwaltungspraxis oft für Unsicherheit und offene Fragen sorgt, ist die korrekte Handhabung der gesetzlichen Regelungen zur Umsatzsteuer. Am 11. November war Steuerrechtsexperte Dr. Raimund Heiss aus Neulengbach in der Kleinregion zu Gast, um die Gemeinden umfassend über dieses komplexe Thema zu informieren und die Fragen unserer Gemeindevertreter zu beantworten. Obmann Bgm. Karl Harrer begrüßte Dr. Heiss im Stadtamt Schrems und bedankte sich bei ihm für den informativen Vortrag.
Diese Veranstaltung wird durch den kleinregionalen Beratungsscheck des Landes NÖ unterstützt.

Beim Seminar zum Thema Umsatzsteuer:

Bgm. Rainald Schäfer, Mag. Claudia Trinko, Vbgm. Peter Müller, Martin Steininger, Horst Weilguni, MPA, Thomas Steininger, Mag. Viktoria Prinz, Obmann Bgm. Karl Harrer, Franz Körner, Dr. Raimund Heiss, Andrea Hahn, Eva Hemmer, Thomas Panagl, Elisabeth Bäck, Bgm. Gerald Schindl und Peter Nowak (Foto: privat)

Waldviertelpur: Die Waldviertler Wasserlandschaft Gmünd-Schrems präsentierte ihre Angebote

Am 24. August war es wieder soweit: Das Waldviertel machte zum letzten Mal Station auf dem Wiener Heldenplatz. Bis 26. August präsentierten rund 100 Aussteller im Rahmen von "Waldviertelpur" die touristischen Highlights des Waldviertels und luden zur Verkostung regionaler Schmankerl ein. Wieder mit dabei war auch unsere Waldviertler Wasserlandschaft Gmünd-Schrems unter der Leitung von Gerold Guttmann, der gemeinsam mit den Kolleginnen unserer Standpartner "Das Kunstmuseum Waldviertel" und "Unterwasserreich Schrems" auf Stand Nr. 29 über die Angebote unserer Kleinregion informierte. Auch unser Obmann Bgm. Karl Harrer, Abg. zum NR Konrad Antoni und viele weitere Ehrengästen statteten unserem Stand einen Besuch ab.

Informationen zu Waldviertelpur auf: http://www.waldviertel.at/waldviertelpur

Bei Waldviertelpur 2015:

Gerold Guttmann (Stadtgemeinde Gmünd/Kleinregion), Mag. Ruth Schremmer (Kunstmuseum), Bgm. Karl Harrer, Abg. zum NR Konrad Antoni und Christiane Mader (Unterwasserreich), Foto: Guttmann

Umweltmaßnahmen bringen Unternehmen bares Geld

Wenn Unternehmen im Umwelt- und Energiebereich Maßnahmen setzen, ist das gut für unseren Planeten und bringt dank entsprechender Förderungen auch noch bares Geld für die Betriebe – wie das funktioniert, wurde bei einer Informationsveranstaltung in der WK Gmünd am 6. August präsentiert.
Die Klima- und Energiemusterregion Waldviertler StadtLand (KEM) lud gemeinsam mit der Wirtschaftskammer NÖ am 6. August Unternehmer zu einem hochkarätigen Fachvortrag zum Thema Umweltförderungen. Frau DI Angelika Müller gab einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten, wie Betriebe aktiv zum Umweltschutz beitragen können und dafür öffentliche Förderungen in Anspruch nehmen können.
Die über 25 anwesenden Unternehmer zeigten sich vielfach überrascht, wie vielfältig die Förderungsmöglichkeiten in Österreich sind. „Der Vortrag hat mich überrascht – selbst kleine Maßnahmen im Energiebereich können bereits Wirkung zeigen und bares Geld sparen. Dass es dafür auch noch entsprechende Unterstützung gibt, bedeutet für mich, dass ich schon in den nächsten Wochen ein Projekt im Unternehmen planen werde“, zeigte sich einer der Teilnehmer überzeugt.
Karl Harrer, Obmann der Kleinregion Waldviertler StadtLand, die hinter der Klima- und Energiemusterregion steht, war über das große Interesse erfreut: „Unsere Kleinregion mit ihren neun Mitgliedsgemeinden hat Unternehmen mit höchster Kompetenz im Bereich Umwelt- und Klimamaßnahmen. Dank des Projektes KEM ist es nun möglich, direkte Vorteile für alle Betreibe und Haushalte in der Region zu bieten. Das große Interesse an den Umweltförderungen zeigt, dass wir hier am richtigen Weg sind.“
Organisiert wurde der Abend vom Manager der Klima- und Energiemusterregion, Markus Hödl, der das Projekt seit März 2014 leitet. „Es war mir wichtig, die vielfältigen Fördermöglichkeiten für Unternehmen zu zeigen“, fasst er den Abend zusammen, „denn Umwelt und Energie ist ein Thema, das uns alle betrifft. Förderungen sind ein wichtiger Anreiz für Betriebe, um einen ersten Schritt zu setzen. In fast allen Fällen kommt es dann zu

Folgeprojekten, da sich herausstellt, dass sich z.B. Aktivitäten im Bereich des Energiesparens schon in kurzer Zeit rechnen.“
Für den Herbst hat die KEM bereits weitere Aktivitäten geplant. Dazu gehören Vortragsabende in den Mitgliedsgemeinden ebenso wie Wirtschaftskooperationen. Auch ein Car-Sharing-Modell mit Elektroautos ist in Vorbereitung.

Information:
Markus Hödl Mag. Viktoria Prinz
KEM-Manager Kleinregionsmanagerin
Mobil: 0660/39 96 302 Tel.: 02852/52506-330
Mail: markus.hoedl@kem-stadtland.at Mail: viktoria.prinz@gmail.com

Informierte über Umweltförderungen:

DI Angelika Müller von der KPC (Foto: Markus Hödl)

Alltagsradkonzept der Kleinregion: Radweg von Schrems nach Langegg umgesetzt

Im Jahr 2008 wurde von der Kleinregion Waldviertler StadtLand die Erstellung eines Alltagsradkonzepts in Auftrag gegeben - mit dem Ziel, die Dichte an Radwegen für den Alltagsradverkehr zu erhöhen und damit die Strecken, die mit dem Rad zurückgelegt werden, zu steigern. Damit sollte sowohl ein Beitrag zum Klimaschutz als auch zur Gesundheit bzw. sportlichen Aktivität der Bevölkerung geleistet werden. Am 26. Juli konnte mit der offiziellen Eröffnung des Radwegs von Eugenia nach Langegg in der Stadtgemeinde Schrems ein wichtiger Teil des geplanten Alltagsradwegenetzes umgesetzt werden.

Eröffnung des neuen Radwegs in Langegg:

Obmann Bgm. Karl Harrer, Pfarrer Mag. Josef Kowar und viele Vertreterinnen und Vertreter des Stadt- und Gemeinderats freuten sich über die Eröffnung des neuen Radwegs von Langegg nach Eugenia (Foto: Walter Kellner)

Bgm. Karl Harrer einstimmig als Obmann bestätigt

Bei der Generalversammlung der Kleinregion Waldviertler StadtLand am 27. April in Gmünd fand die Neuwahl des Vorstands statt. Dabei wurde Karl Harrer, Bürgermeister der Stadtgemeinde Schrems, einstimmig erneut zum Obmann gewählt. Zu seinen beiden Stellvertretern wurden ebenso einstimmig Bgm. Karl Schützenhofer aus Kirchberg am Walde und Stadtrat Reinhard Langegger aus Gmünd ernannt. Auch die Wahl aller anderen Vorstandsmitglieder erfolgte einstimmig.
Obmann Karl Harrer betonte, dass auch in den kommenden Jahren der erfolgreiche Weg der gemeindeübergreifenden Zusammenarbeit fortgesetzt und gemeinsam wichtige Projekte, wie z.B. der Ausbau der Breitbandinfrastruktur, realisiert werden sollen.

Der neue Vorstand der Kleinregion Waldviertler StadtLand:

Obmann: Bgm. Karl Harrer
1. Obmann-Stv.: Bgm. Karl Schützenhofer
2. Obmann-Stv.: StR Reinhard Langegger

Schriftführer: Vbgm. Christian Dogl
Schriftführer-Stv.: Vbgm. Rupert Bachhofner

Kassier: Bgm. Franz Freisehner
Kassier-Stv.: Bgm. Johann Weissenbök

Beisitzer: Bgm. Helga Rosenmayer, Bgm. Rainald Schäfer, Bgm. Gerald Schindl, Bgm. Roland Wallner

Rechnungsprüfer: Bgm. Alois Strondl, GR Thomas Panagl

Projekt Jugend trifft Wirtschaft gestartet

Ein eigenes Mini-Fertigteilhaus bauen, im "Hopferl" einen Kaffee servieren, miterleben, wie die neue Sporthalle in Zwettl entsteht - all das und noch vieles mehr konnten die Jugendlichen im Rahmen unseres Projekts "Jugend trifft Wirtschaft", das wir heuer bereits zum 3. Mal erfolgreich umsetzen. Der offizielle Startschuss zum Projekt erfolgte am 20. April. Die 3b-Klasse der NMS Schrems hatte an diesem Tag die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen der Agrana Stärke GmbH in Gmünd zu werfen. Bis Mitte Juni folgen noch 13 weitere spannende Exkursionen, über die wir Sie auf unserer Homepage auf dem Laufenden halten.
Ein herzliches Dankeschön an unsere 12 Partnerfirmen und an die NÖ Forschungs- und Bildungsges.m.b.H. (NFB) des Landes NÖ, die unser Projekt finanziell tatkräftig unterstützt.

Es geht los: Die Planungen für das Glasfaser-Breitbandprojekt in unseren Gemeinden starten

Foto: FTTH Council Europe/iStock Photo

Die Kleinregion Waldviertler StadtLand gehört zu den fünf Pilotregionen, in denen das Land NÖ in den nächsten Jahren ihr Glasfaser-Breitbandprojekt vorrangig umsetzen wird. Auch unsere Gemeinden haben damit die Chance, schon bald extrem schnelle und zukunftssichere Breitbandanschlüsse mittels Glasfaser zu erhalten. Ziel ist dabei ein flächendeckender Ausbau. Somit können die Gemeindebürger 100fach schneller das Internet nutzen als es heute möglich ist.

Ein wichtiger Schritt wurde nun bereits gesetzt: Bis Mitte April 2015 wird eine Planung für die gesamte Kleinregion durchgeführt, die danach den schnellen Ausbau von Glasfasernetzen erlaubt. Somit können bei allen anstehenden Bauarbeiten bereits Leerverrohrungen für Glasfasern mitverlegt werden und Vorbereitungen für den Vollausbau getroffen werden. Ziel des Breitbandprojektes ist es, allen Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern einen schnellen Breitbandanschluss zu bieten, der teilweise sogar bessere Leistungen bietet als sie heute in Großstädten verfügbar sind. Dies ist eine „wichtige Zukunftsperspektive“ betont Landeshauptmann Erwin Pröll.

„Mit diesem Projekt kommt die Datenautobahn tatsächlich zu jedem Haushalt und Betrieb in unserer Region“, hält Projektkoordinator Hartwig Tauber fest. Angesprochen auf die Werbung der A1 Telekom, dass diese ja auch ein Glasfasernetz baue, meint er: „Es mag durchaus stimmen, dass hier das größte Glasfasernetz Österreichs gebaut wird – aber leider kommt es bei uns im Waldviertel nicht beim Endkunden an. Das ist so ähnlich, wie wenn man behaupten würde, der Bezirk Gmünd ist an das Autobahnnetz angeschlossen. Zwar muss man bis zu den Auffahrten in Stockerau, St. Pölten oder Linz die langsameren Bundes- und Landesstrassen benutzen. Aber man könnte trotzdem sagen, dass wir Zugang zum ‚größten Autobahnnetz Österreichs‘ haben. Ebenso ist es bei Breitband.“
Für die Bevölkerung sind noch im Frühjahr Informationsveranstaltungen in allen Gemeinden der Kleinregion geplant. Die genauen Termine werden rechtzeitig per Postwurf bekannt gegeben.

Zusätzlich haben wir die wichtigsten Fragen zum Projekt für Sie zusammengestellt. Für weitere Fragen können Sie sich gerne an das Gemeindeamt oder direkt an das Kleinregionsmanagement wenden. Die Kleinregionsmanagerin Mag. Viktoria Prinz ist unter viktoria.prinz@gmail.com bzw. Telefon 02852 52506-330 erreichbar.

Fragen und Antworten rund um Glasfaser

Was ist „Glasfaser“ eigentlich?
Wenn bei einem Breitbandprojekt von „Glasfaser“ oder „Lichtwellenleiter“ gesprochen wird, so sind damit Datenleitungen gemeint, die aus haardünnem, flexiblem Glas bestehen und die Übertragung von Daten mittels Licht erlauben. Das ist die bei weitem schnellste Möglichkeit, Daten zu übertragen. Ein echter Glasfaseranschluss bis zum Haushalt ist schon heute bis zu 100 Mal schneller als Breitband über alte Telefonleitungen oder Funk. Wichtig ist dabei, dass die Glasfaser tatsächlich bis zu jedem Gebäude reicht und nicht schon einige hundert Meter oder einige Kilometer vom Haus endet. Nur dann sind wirklich hohe Geschwindigkeiten in beide Richtungen möglich. Deshalb ist es das Ziel des Breitbandprojektes des Landes NÖ hier eine wirklich zukunftssichere Infrastruktur zu bauen.

Ist ein Glasfasernetz wirklich die schnellste Breitbandlösung?
Ja. Es gibt keine andere Technologie, die schnellere Datenübertragung erlaubt als Glasfaser. Damit der Endkunde davon profitieren kann, ist es aber wichtig, dass die Glasfaser wirklich bis zu seinem Haus reicht. Ansonsten bremsen auf den letzten Metern Telefonleitungen, Koaxialkabel oder Funkstrecken die Geschwindigkeit.

Gibt es dieses „Glasfaser bis zum Haushalt“ das das Land NÖ bauen möchte schon irgendwo? Oder sind wir hier „Versuchskaninchen“?
Die Glasfasernetze, die in Niederösterreich gebaut werden sollen, sind bereits millionenfach erprobt. In Schweden hat man schon vor fast 15 Jahren damit begonnen, solche zukunftssicheren Glasfaser-Breitbandnetze zu bauen. Heute nutzt dort bereits jeder dritte Haushalt einen solchen Anschluss. Weltweit sind mehrere hundert Millionen Haushalte und Firmen mit „Fibre to the Home“ und „Fibre to the Building“ – wie es international genannt wird – versorgt. Es wird also in Niederösterreich auf eine bestens getestete und zukunftssichere Lösung gesetzt.

In der Werbung heißt es, dass Firmen wie A1 schon Glasfasernetze bauen – warum wird hier noch einmal gebaut?
Jeder Breitbandanbieter hat heute Glasfasernetze. Sie werden benötigt, um Städte und Orte miteinander zu verbinden. In Niederösterreich besitzen Betreiber wie A1 Telekom Austria oder die EVN/Kabelplus große Überland-Glasfasernetze. Das Problem: diese Enden üblicherweise im Wählamt oder beim Trafo. Ab dann kommen die viele Jahrzehnte alten Kupfer-Telefonleitungen zum Einsatz – und damit ist der Breitbandanschluss langsam und nicht zukunftsfähig. Beim Breitbandprojekt des Landes NÖ dagegen wird die Glasfaser wirklich bis zu jedem Gebäude verlegt – damit ist endlich „echtes“ Breitband möglich, das sogar schneller ist als in vielen Großstädten.

Heißt das, dass das „größte Glasfasernetz Österreichs“ von A1 nur ein Werbegag ist?
Die A1 Telekom Austria hat wahrscheinlich tatsächlich das größte Glasfasernetz Österreichs und baut dieses noch weiter aus – aber in ländlichen Regionen eben nicht bis zum Haushalt. Diese Lösungen bieten zwar durchaus etwas höhere Geschwindigkeiten, aber sie sind bei weitem nicht ausreichend. Tatsächlich benutzen viele Internet-Anbieter das Wort „Glasfaser“ für ihr Marketing – und verwirren damit ihre Kunden. Ein typisches Beispiel: „echte“ Glasfaseranbieter, die den Lichtwellenleiter bis zum Haushalt bauen – so wie es auch das Land NÖ plant – haben heute in Europa typischerweise leistbare Breitbandangebote mit 100 Mbit/s und mehr. Bei uns wird „Glasfaser Power 16“ oder „Glasfaser Power 30“, also bis zu 16 oder 30 Mbit/s angeboten. Wer diese Zahlen sieht, kann selbst entscheiden, was Werbung und was Realität ist.

Wie sieht es mit Funklösungen aus? Das neue Mobilfunknetz LTE soll doch so schnell sein?
Ein Breitbandanschluss über Funk kann niemals ein Leitungs-Breitband ersetzen. Der Grund: bei allen Funktechnologien müssen sich die Kunden die vorhandene Bandbreite teilen. Das gilt auch für die neue Mobilfunktechnologie LTE/4G, die auch im Waldviertel immer öfter ausgebaut wird. Zwar sind hier am Papier bis zu 100 Mbit/s möglich, aber nur, wenn jeder Kunde seinen eigenen Sender (Fachleute sprechen von Basisstationen) hätte. Wenn jedoch in einem Ort z.B. 10 oder 15 Kunden gleichzeitig das mobile Breitband nutzen, so muss man die Bandbreite entsprechend teilen – und es bleibt nur noch wenig für den Einzelnen übrig. Gerade zu Zeiten, wo das Internet viel genutzt wird (z.B. am Abend) wird das bald zu einem Problem. Dazu kommen bei vielen Funklösungen noch Probleme mit der Qualität und Stabilität der Verbindung. Gerade beim Videoschauen z.B. auf YouTube oder mittels ORF TVthek ist das sehr ärgerlich.

Wenn es sowieso schon Breitbandanbieter gibt, ist es dann nicht Verschwendung von Steuergeldern, noch ein Leitungsnetz zu bauen?
Das Breitbandprojekt des Landes NÖ sieht vor, dass nur dort gebaut wird, wo kein anderer Anbieter bereit ist, ein Glasfasernetz bis zum Haushalt zu bauen. Im Bezirk Gmünd betrifft dies nahezu alle Gemeinden, da die bestehenden Anbieter hier bestenfalls in schlechte Zwischenlösungen investieren, bei denen die Glasfaser hunderte Meter vom Haushalt endet. Zusätzlich hat das Breitbandprojekt des Landes NÖ eine wichtige Eigenschaft: das Geld, das hier investiert wird, ist nicht verloren. Im Gegenteil, es wird langfristig wieder zurückverdient, da ja für die Nutzung der Leitungen Einnahmen erzielt werden. Steuergelder werden hier also nicht verschwendet sondern sinnvoll investiert. Eine Verschwendung (und auch verboten) wäre es, wenn das Land NÖ oder eine Gemeinde einem Telekombetreiber ohne spezielle Auflagen Steuergeld bezahlt, damit dieser seine Infrastruktur ausbaut. Denn dann macht der Telekombetreiber und seine Besitzer/Aktionäre den Profit und der Steuerzahler zahlt die Rechnung.

Arbeitet das Land Niederösterreich hier gegen die bestehenden Telekomanbieter?
Nein, im Gegenteil. Das Geschäftsmodell ist so geplant, dass ALLE Anbieter am Markt das Glasfasernetz zu gleichen Bedingungen nutzen können. Und da ja nur dort gebaut wird, wo kein anderer Anbieter Glasfaser bis zum Haushalt errichten wird, ist dies für die bestehenden Telekomanbieter im ländlichen Raum wie dem Waldviertel sogar eine wichtige Unterstützung. Dementsprechend gibt es bereits intensive Gespräche mit allen Telekomfirmen am Markt. Es soll nämlich hier kein neues Monopol entstehen, sondern sichergestellt werden, dass alle Haushalte im Bundesland einen schnellen Glasfaseranschluss erhalten, über den sie dann die Angebote der Telekomanbieter nutzen können.

Fotos: FTTH Council Europe / iStockPhoto

ERFOLGSPROJEKT JUGEND TRIFFT WIRTSCHAFT: 12 REGIONALE TOP-UNTERNEHMEN ALS PROJEKTPARTNER

Jugendliche mit regionalen Betrieben frühzeitig und nachhaltig in Kontakt zu bringen ist das Ziel des Projekts „Jugend trifft Wirtschaft“, das im Jahr 2015 bereits zum 3. Mal in der Kleinregion Waldviertler StadtLand umgesetzt wird. Das Projekt, das landesweit viel positive Resonanz erhalten hat und mittlerweile auch in anderen Regionen forciert wird, bietet Jugendlichen die Möglichkeit, das Arbeitsplatzangebot in der Region kennen zu lernen. Es kann somit eine wertvolle Entscheidungshilfe bei der zukünftigen Berufswahl und bei einer Entscheidung für einen Job im Waldviertel sein.

Dass „Jugend trifft Wirtschaft“ keine einmalige Angelegenheit, sondern ein regelmäßiges Angebot für die Schulen und Betriebe der Kleinregion sein soll, war eigentlich von Anfang an klar. Viel zu positiv waren nämlich die Rückmeldungen der Schulen nach der ersten Projektdurchführung im Jahr 2010. „Jugend trifft Wirtschaft wird von den Pädagogen unserer Partnerschulen als wertvolle Ergänzung des Berufsorientierungsunterrichts geschätzt, da die Jugendlichen im Rahmen des Projekts heimische Top-Unternehmen hautnah und live kennen lernen“, erläutert Kleinregionsmanagerin Viktoria Prinz, die für Planung und Organsation des Projekts verantwortlich zeichnet. Besonders freut sie sich darüber, dass unter den Partnerbetrieben viele Aushängeschilder der Region sind: dazu zählen die in Gmünd ansässigen Firmen Leyrer & Graf, NBG Systems, Agrana und das Stadtwirtshaus Hopfel, die Schremser Betriebe Elk, Eaton, GEA/Waldviertler Werkstätten, Bierbrauerei Schrems und Natursteine Pfeiffer sowie die Technische Alternative in Amaliendorf. Auch „Kleinregionsgrenzen“ werden dieses Mal wieder überschritten, da auch die Fa. Asma und das Moorheilbad Harbach das Projekt unterstützen.

Befürwortet wird das Erfolgprojekt auch von Obmann Karl Harrer und den Bürgermeistern der Kleinregion, die darin einen wichtigen Impuls für die Arbeitsplatzsituation in der Region sehen.


Kernstücke des Projekts sind Exkursionen in die Partnerfirmen, die nach einer Vorbereitungssphase im Berufsorientierungsunterricht im April und Mai stattfinden werden. Die Jugendlichen werden ihre Eindrücke dabei fotografisch und filmisch dokumentieren und ihre Ergebnisse bei der großen Abschlussveranstaltung, der „Kleinregionsshow“, am 23. Oktober im Vereinssaal Hirschbach präsentieren.





Terminhinweis:

Abschlussveranstaltung „Jugend trifft Wirtschaft“ – Kleinregionsshow

Freitag, 23. Oktober 2015, 18:00 Uhr – Vereinssaal Hirschbach





Partnerschulen:

Kreativ- und Informatikmittelschule Gmünd

Mittelschule für Musik und Ökologie Gmünd

Neue Mittelschule Schrems



Partnerbetriebe:

Agrana Stärke GmbH, Leyrer & Graf Baugesellschaft m.b.H., Asma GmbH, Moorheilbad Harbach, Bierbrauerei Schrems GmbH, Natursteine Pfeiffer, Eaton Industries (Austria) GmbH, NBG Systems GmbH, Elk Fertighaus GmbH, Stadtwirtshaus Hopferl, GEA – Waldviertler Werkstätten, Technische Alternative Elektronische Steuerungsgeräteges.m.b.H.