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Radland |
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Die Kleinregion Waldviertler StadtLand steigt um aufs RADLHolen Sie sich Ihren RADL-(Einkaufs-)Pass und sammeln Sie in der Zeit von 14. Juni 2010 bis 17. September 2010 Ihre Radlpunkte.
Das RADL erlebt im Freizeit- und Tourismussektor einen wahren Boom. Erfreulicherweise greift dieser Trend zunehmend auch auf den Alltagsbereich über. Fast 25 Prozent der Autofahrten in Niederösterreich sind kürzer als 2,5 Kilometer. Ein beträchtlicher Teil davon kann problemlos mit dem RADL zurückgelegt werden. Das hilft nicht nur dem Klimaschutz sondern auch der Gesundheit und nicht zuletzt der Vermeidung von Verkehrslärm und damit der Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden.
Das Land Niederösterreich möchte das ambitionierte Ziel, den Anteil der RADLfahrten bis 2012 von derzeit 7% auf 14% zu erhöhen, mit einem ganzen Maßnahmenbündel erreichen.
Das Einkaufen mit dem RADL wird erleichtert und nicht zuletzt soll durch Kampagnen und attraktive RADLangebote - wie z.B. den Klimabonus für das neue NÖ-LandesRADL - die Lust auf´s RADLn bei allen Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern weiter gesteigert werden.
Eine bewusstseinsbildende Maßnahme in der Kleinregion Stadt/Land ist die Verwendung des RADL-(Einkaufs-) Passes: Alle, die in der Zeit von 14. Juni 2010 bis 17. September 2010 zum Einkaufen in einem der gekennzeichneten Geschäfte, für den Arztbesuch, für Bankwege, für Behördenwege im Stadt- oder Gemeindeamt oder für Veranstaltungen in der Kleinregion das Fahrrad benutzen, werden mit einem Stempel in den RADL-(Einkaufs-)Pass belohnt und nehmen automatisch an der Gewinnziehung am RADLrekordtag (Samstag, 18.09.2010) teil. Pässe erhält man im Stadt- oder Gemeindeamt sowie in allen teilnehmenden Betrieben, wo man die vollen Pässe bis 17.9.2010 auch wieder abgeben kann.
Download Radlpass
Hauptpreis: 1 Fahrrad, sowie weitere Sachpreise und Warengutscheine gespendet von den Gemeinden und Betrieben der Kleinregion.
Jedes Geschäft, das bei dieser Aktion mitmacht erhält einen Aufkleber, sowie ein Plakat mit der Beschreibung der Aktion und RADL-(Einkaufs-)Pässe.
Die vollen RADL-(Einkaufs-) Pässe können laufend im Stadt- oder Gemeindeamt vorbei gebracht werden.
RADLPASSAKTION 14. Juni bis 17. September 2010 Teilnehmende Betriebe in GMÜND (Stand: 24. Juni 2010)
• Bezirkshauptmannschaft Gmünd • Stadtgemeinde Gmünd (Bürgerservice) • Stadtwirtshaus Hopferl • Optik Steiner • Apotheke zum Auge Gottes (Mag. Libowitzky) • Fleischerei Wandl • Volksbank Oberes Waldviertel • Blumencenter Roland • Rad Fuchs • Café Altstadt • Reisebüro Pölzl • Bank Austria Gmünd-Stadt und Gmünd-Neustadt • Raiffeisenbank Oberes Waldviertel Gmünd-Stadt und Gmünd-Neustadt • Waldviertler Kino in Gmünd • Optik Mörzinger • Waldbauer Schuhe • Sole-Felsen-Bad • Gasthof Pauser • G’sunde Pause • Fotostudio Bouroyen • Juwelier Pöhn • Bäckerei Pilz • Hotel-Restaurant Goldener Stern • Shopping Center Ruzicka • Franzis Eissalon • Franzis Schirm • Trafik Köhler • Fleischerei Fichtenbauer • Bäcker Döller (Stadtplatz und Bahnhofstraße) • Buchhandlung Spazierer • Gasthaus Cello
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ÖBB-Fahrplandialog |
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Der neue ÖBB-Fahrplanentwurf für das Jahr 2011 stand im Mittelpunkt des ÖBB-Fahrplandialogs, den wir am 18. Mai gemeinsam mit dem Regionalmanagement Waldviertel in Gmünd veranstaltet haben. Dabei wurde der neue Fahrplan von den ÖBB-Experten Manfred Bernhard und Helmut Wolf vorgestellt. Anschließend gab es die Möglichkeit zur Diskussion, die von den TeilnehmerInnen rege in Anspruch genommen wurden. (Foto: NÖN/ Daniel Lohninger)
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Jugend erforscht Betriebe |
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Die Kleinregion Waldviertler Stadtland setzt mit ihrem Projekt„Jugend trifft Wirtschaft“ eine bemerkenswerte Initiative. Alle Jugendlichen, welche die 3. Klassen der Hauptschulen besuchen, erhalten die Möglichkeit, Betriebe in der Region hautnah kennenzulernen.
Jugendliche wollen in der Region bleiben, das haben die zu Projektbeginn durchgeführten Befragungen eindeutig ergeben. Dafür brauchen sie aber einen Arbeitsplatz. Und dafür müssen sie wissen, welche verschiedenen Tätigkeitsbereiche und Arbeitsmöglichkeiten in der Region zur Verfügung stehen. In einer Wirtschaftsregion wie dem Raum Gmünd-Schrems sind diese erstaunlich vielfältig. Sie reichen von traditionellem Handwerk auf hohem Niveau bis zur Kunststofftechnik und Glasfaserproduktion, von der Textil- bis zur Lebensmittelindustrie, vom Hoch- und Tiefbau bis zu technischen Dienstleistungen und touristischen Angeboten.
Junge Menschen sind gut beraten, sich früh mit der Wirtschaft ihrer Umgebung auseinander zu setzen. Denn entscheidende berufliche Weichenstellungen passieren meist schon im Alter von rund 15 Jahren. Die Hauptschule Schrems, die HS1 Gmünd und die Ökofithauptschule in Gmünd ermöglichen ihren SchülerInnen die regionale Wirtschaft praktisch kennenzulernen. Das Projekt „Jugend trifft Wirtschaft,“ an dem sich neben den Schulen auch zahlreiche sehr engagierte Firmen aktiv beteiligen, bietet dazu einzigartige Möglichkeiten.
Nach vorbereitenden Workshops fanden nun die ersten Firmenbesuche der drei dritten Klassen der Franz Preißl Hauptschule (HS1) Gmünd statt. Unterstützt vom Team von ILD Samhaber verschafften sich die SchülerInnen selbst einen Eindruck, fotografierten, führten Interviews durch und hielten ihre Eindrücke auf Video fest.
Besuch bei der AVIA-Tankstelle, dem Restaurant und Motel: Firmenchef Andreas Weber und sein Team haben sich viel Zeit für die jungen BesucherInnen der 3A der HS1 genommen und konnten einen lebendigen Eindruck des vielfältigen Unternehmens vermitteln. Neben der Tankstelle sind der Shop, das Restaurant Pipeline, der Waschcenter und schließlich das Motel kontinuierlich und erfolgreich gewachsen. Andreas Weber, der selbst als KFZ- Lehrling seine beindruckende Laufbahn begonnen hat, konnte sehr persönlich und anschaulich vermitteln, wie wichtig ein gut eingespieltes Team mit motivierten MitarbeiterInnen für den Erfolg des Unternehmens ist. Er selbst ist ein positives Beispiel dafür, wie wichtig Eigeninitiative ist und wie erfolgreich man damit auch sein kann. Bereitwillig wurden alle Fragen der SchülerInnen beantwortet, die zum Abschluss auch noch ihren eigenen Shake in der „Pipeline“ mixen durften.Lob gebührt auch der Klassenlehrerin Magdalena Zechmann, die ihren SchülerInnen diesen Besuch ermöglicht hatte und diese bei ihren Befragungen aktiv unterstützte.
Besuch bei ASMA:Wenn irgendwo auf der Welt ein Pistengerät über den Schnee fährt, dann sind mit großer Wahrscheinlichkeit auch Kunststoffteile aus Weitra im Einsatz. Denn die Firma ASMA GmbH ist bei bestimmten Bauteilen Weltmarktführer. Ihre Aufzugsrollen sind in Europa ebenso im Einsatz wie in China. Ihre Spezialität aber sind Sonderanfertigungen in kleiner Stückzahl und natürlich die neu entwickelten unzerbrechlichen Brillenfassungen. Die Geschäftsführerin Ing. Claudia Steininger empfing die 18 SchülerInnen der 3C äußerst freundlich und hochoffiziell im Konferenzzimmer der international tätigen Firma. Dort informierte sie über den Betrieb und stellte sich bereitwillig den Fragen der Jugendlichen. Kompetent führte sie anschließend Werkmeister und Lehrlingsausbildner Josef Schnabl durch die Produktion. Die Jugendlichen zeigten sich sehr interessiert. Begleitet und unterstützt von Brigitte Temper-Samhaber führten sie Interviews durch und hielten fotografisch die farbenprächtigen Erzeugnisse fest.
Besuch bei Fa. Andreas Mokesch:Einen höchst erfolgreichen Familienbetrieb mit über 200 MitarbeiterInnen konnte die 3A Klasse der ÖKO Fit Hauptschule besichtigen. Der Firmenchef selbst, Andreas Mokesch führte durch alle Abteilungen von der Zimmerei, bis zum technischen Büro. Ausführlich erklärte er nicht nur die Abläufe, sondern auch die menschlichen Faktoren, die z.B. bei der Aufnahme von Lehrlingen eine Rolle spielen. Ein wesentlicher Erfolg seiner Firma, die nicht nur im Waldviertel sondern auch im Weinviertel und im südlichen Niederösterreich immer wieder Bauprojekte ausführt, ist die Tüchtigkeit seiner MitarbeiterInnen. Die zahlreichen Fragen der SchülerInnen wurden ausführlich beantwortet und drehten sich vorwiegend um die Lehrlingsausbildung, ein Bereich in dem die Firma seit Jahren sehr engagiert ist. Sogar einige Landessieger in Lehrlingswettbewerben sind bereits hervorgegangen. „Wir können als Waldviertler selbstbewusst auftreten, gerade im handwerklichen Bereich werden wir geschätzt.“
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Baurechtsrunde |
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in der Kleinregion Waldviertler StadtLand
Sich in Verwaltungsangelegenheiten besser abzustimmen, ist den Amtsleiterinnen und Amtsleitern der Kleinregion Waldviertler StadtLand ein großes Anliegen. Seit Jänner 2007 finden deshalb regelmäßige Amtsleiterrunden statt, bei denen versucht wird, Verwaltungsabläufe in den neun Gemeinden zu vereinheitlichen und gerade in Zeiten immer knapper werdender Ressourcen Synergien zu finden. Ein Beispiel dafür sind die gemeinsamen Ausschreibungen der Wasseruntersuchungen und Spielplatzüberprüfungen in allen neun Gemeinden.
Im Rahmen dieser Amtsleitertreffen entstand die Idee, sich mit dem Thema Baurecht gemeinsam näher auseinanderzusetzen. „Wir haben festgestellt, dass es sich gerade beim Baurecht um ein schwieriges Kapitel handelt, da der Vollzug in jeder Gemeinde anders gehandhabt wird“, erklärt Mag. Claudia Trinko, Stadtamtsdirektorin von Schrems und Leiterin der kleinregionalen Amtsleiterrunde. Um durch eine Vereinheitlichung der Vorgangsweise in den einzelnen Gemeinden das Bürgerservice zu verbessern und gleichzeitig auch die Fachkompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhöhen, wurde eine eigene Baurechtsrunde ins Leben gerufen. „Hier geht es sowohl um die Abstimmung mit den Planverfassern als auch um das Herausarbeiten und Standardisieren der wichtigsten Kriterien eines Bauverfahrens“, schildert Trinko.
Eine erste große Runde mit den Bauamtsmitarbeiterinnen und –mitarbeitern sowie den Planverfassern fand bereits vor einiger Zeit statt. Am 24. März traf man sich im Stadtamt Schrems zur zweiten großen Runde, zu er auch Vertreter der betroffenen Installations- und Rauchfangkehrerbetriebe eingeladen waren, um über die Bedeutung von Heizungen, Solar- und Photovoltaikanlagen im Rahmen von Baurechtsverfahren zu sprechen. Als Referent war Architekt DI Gerhard Macho bei der Baurechtsrunde zu Gast, der über die rechtlichen Grundlagen von Heizungen und Heizräumen informierte. „Das Ziel dieser Baurechtsrunden ist, rechtliche Aspekte zu besprechen und zu einer gemeinsamen, für jeden Bürger transparenten Vorgangsweise zu kommen“ betont Mag. Claudia Trinko. Weitere Baurechtsrunden werden folgen.
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KPF-Projekt Unesco Weltkulturerbe |
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Südböhmische Teichplatte Waldviertel - Třeboňsko
Rund 1.400 Teiche mit einer Wasseroberfläche von mehr als 1.600 ha, die Schauplätze der traditionellen Waldviertler Teichwirtschaft sind, machen das Waldviertel zu einer der wasserreichsten Regionen Mitteleuropas. Gemeinsam mit den rund 500 Teichen, die die südböhmische Stadt Třeboň umgeben, gehören sie zur Südböhmischen Teichplatte, einer in Europa einzigartigen, über Jahrhunderte gewachsenen Kulturlandschaft, deren Ausgangspunkt die Fischzucht war, die in den mittelalterlichen Klöstern und Grundherrschaften betrieben wurde.
Um die Einzigartigkeit dieses Lebensraums herauszustreichen und die touristische Vermarktung der Region international möglich zu machen, wurde von der Kleinregion Waldviertler StadtLand das grenzüberschreitende Projekt „Unesco Weltkulturerbe Südböhmische Teichplatte“ in Leben gerufen. Das Ziel dieses Projekts, das in Kooperation mit dem Tourismusbüro der Stadt Třeboň durchgeführt wird, ist die Vorbereitung einer Einreichung der Region als Unesco-Weltkulturerbe.
Dabei stehen die Unesco- Kriterien Erhaltung des Bestandes, nachhaltige Entwicklung, optischer Umgebungsschutz und die Erstellung eines Managementplans im Mittelpunkt. Ein wichtiger Schritt zur Umsetzung des Projekts ist die Erfassung der naturräumlichen und kulturhistorischen Besonderheiten im nördlichen Waldviertel. Dazu zählen u.a. der Naturpark Blockheide Gmünd-Eibenstein, der Naturpark Hochmoor Schrems inkl. UnterWasserReich und Himmelsleiter, das Heidenreichsteiner Moor, das Biosphärengebiet Třeboňsko und die Fischteiche in Zwettl, Geras, Kirchberg am Walde und Weitra.
Weitere Schritte sind die Durchführung von Expertenvorträgen, von Exkursionen, der Druck eines zweisprachigen Erstinfofolders und die Entwicklung einer gemeinsamen Marketingstrategie.
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Projekt "Jugend trifft Wirtschaft" |
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Rund 150 Jugendliche werden im Rahmen des Projekts „Jugend trifft Wirtschaft“, das derzeit in der Kleinregion Waldviertler StadtLand durchgeführt wird, die Möglichkeit bekommen, regionale Wirtschaftsbetriebe mit ihren Augen zu entdecken. Um die Wirtschaftstreibenden über die Ziele und den Ablauf des Projekts zu informieren und möglichst viele Unternehmen als Partnerfirmen zu gewinnen, fand am 14. Dezember in der Wirtschaftskammer Gmünd ein Infoabend statt.
Karl Bauer, Leiter des AK Wirtschaft der Kleinregion und Initiator des Projekts, strich dabei die zentralen Inhalte des Projekts heraus: die Talente der Jugendlichen bestmöglich zu fördern, eine Schnittschnitte zwischen Jugend und Wirtschaft unter Einbindung moderner Kommunikationsmittel zu schaffen und damit negativen Tendenzen wie Abwanderung und Facharbeitermangel entgegen zu wirken. Thomas Samhaber und Brigitte Temper-Samhaber, die das Projekt im Auftrag der Kleinregion umsetzen, schilderten die Ergebnisse der ersten Workshops an den Schulen (HS 1 Gmünd, Öko-Fit-HS Gmünd, HS Schrems), die die Jugendlichen auf ihre Besuche in den Partnerfirmen vorbereiten sollen. Erstaunlich ist, dass viele 11- bis 13-Jährige bereits konkrete Berufs-und Ausbildungswünsche haben und auch in Zukunft hier in der Region leben möchten.
Ergänzt wurde das Programm durch einen Vortrag von Sozialforscher Dr. Erich Brunmayr, dem Autor der NÖ Jugendstudie 2009, der im Rahmen seiner Befragung einige bemerkenswerte Entwicklungen feststellte. So sei bei der Jugend seit Jahren ein Trend von der realen hin zur virtuellen Welt sichtbar. Parallel dazu konzentriere sich das Wissen der Jugendlichen immer mehr auf Bereiche wie Film, Fernsehen und Musik, während viele über Themen wie Wirtschaft oder internationale Finanzmärkte kaum Bescheid wissen. Den Jugendlichen im Bereich Wirtschaft eine bessere Orientierungshilfe zu bieten ist ebenfalls ein Ziel dieses kleinregionalen Projekts, bei dem ein nachhaltiges Netzwerk aus Jugendlichen und Wirtschaftstreibenden aufgebaut werden soll.
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"20 Jahre ohne Eisernen Vorhang" |
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Am 4. Dezember 1989 öffnete die damalige Tschechoslowakei nach Jahrzehnten der Isolation wieder ihre Grenzen. Aus diesem Anlass fand am Jahrestag dieses historischen Ereignisses in der frisch renovierten Beseda in České Velenice ein Festakt statt, der von den beiden Städten Gmünd und České Velenice gemeinsam mit der Kleinregion Waldviertler StadtLand organisiert wurde . Dabei blickten die beiden Bürgermeister Otto Opelka und Ing. Jaromír Slíva auf die erfolgreiche Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren zurück. Die französische Historikerin Muriel Blaive stellte ihr Buch „Grenzfälle“ vor, in dem sie sich mit österreichischen und tschechischen Erfahrungen entlang des Eisernen Vorhangs befasst. Höhepunkt des Abends war die Präsentation des Dokumentarfilms „Sur la route du rideau de fer“ (Auf das Straße des Eisernen Vorhangs) der französischen Regisseurin und Historikerin Anne Poiret.
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2. Preis beim Wettbewerb „Creative Industries“ |
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Kleinregion Waldviertler StadtLand gewinnt 2. Preis beim Wettbewerb „Creative Industries“
Über einen großen Erfolg darf sich die Kleinregion Waldviertler StadtLand freuen: Sie wurde beim niederösterreichweiten Wettbewerb „Creative Industries“, der anlässlich der „Open Days“ vom Regionalmanagement Niederösterreich in Kooperation mit dem Europareferat des Landes NÖ, der Ecoplus, der Wirtschaftskammer NÖ, der New Design University und dem Landesschulrat für NÖ durchgeführt wurde, mit dem 2. Platz ausgezeichnet. Ziel des Wettbewerbs war es, Projektideen von Kleinregionen oder Gemeindekooperationen in Zusammenarbeit mit Bildungsinstitutionen und der Kreativwirtschaft zu initiieren und deren Umsetzung mit einem Anerkennungsbetrag zu unterstützen.
Aus den 20 eingereichten Projekten wurden von einer Fachjury drei Projekte ausgewählt, die jeweils mit einem Impulsscheck unterstützt werden. Der 1. Preis ging dabei an die Kleinregion Leiserberge-Mistelbach für das Projekt „Interaktive Kunst erleben“. Auf dem 2. Preis landeten ex aequo das Projekt „Mobiles Lernen“ der Kleinregion Waldviertler StadtLand und die „Regionsschnecke“ der Region um Wolkersdorf. Die Kleinregion StadtLand ist damit die einzige Kleinregion des Waldviertels, die auf einem Stockerlplatz landete.
Die Preisübergabe nahmen im Rahmen eines Pressegespräches, das am 12. November im NÖ Landhaus in St. Pölten stattfand, Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav und WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl vor. Beide sind sich über das große Potential, das in Niederösterreichs Kreativwirtschaft steckt, einig: „Der Kreativwirtschaft werden in den nächsten Jahren enorme Wachstumschancen zugesprochen, dieses Potential gilt es auszuschöpfen. Aus diesem Grund wurde vom Land NÖ und der Wirtschaftskammer NÖ ein Ideenwettbewerb gestartet, der die Kreativwirtschaft in den Regionen stärken und den Nährboden für die Ansiedlung von kreativen Branchen weiter verbessern soll.“
Kleinregionsmanagerin Mag. Viktoria Neunteufel wurde für die Umsetzung des ausgezeichneten Projekts „Mobiles Lernen“ ein Impulsscheck in Höhe von € 7.500,- übergeben. Im Mittelpunkt dieses Projekts stehen – wie Neunteufel erklärt - die Pendlerinnen und Pendler der Region: „ Unter Einbindung regionaler Bildungsträger wie BFI und WIFI möchten wir die Weiterbildung von Pendlerinnen und Pendlern forcieren. Indem wir ihnen spezielle Lernsoftware zur Verfügung stellen, sollen sie dazu motiviert werden, die Zeit, die sie in Bus oder Bahn verbringen, zur Weiterbildung und zum Wissenserwerb zu nutzen. “ Das Hauptaugenmerk wird dabei im Einklang mit den Wünschen der regionalen Wirtschaft auf den Erwerb bzw. die Erweiterung sprachlicher Kompetenz – in erster Linie Englisch und Tschechisch – gelegt. Die TeilnehmerInnen sollen darüber hinaus die Möglichkeit zu einer Abschlussprüfung und damit zu einem Nachweis über ihren Wissenserwerb erhalten. „Um eine hohe Qualität zu gewährleisten soll ein pädagogisches Konzept dazu entwickelt werden sowie auf die Ausstattung in den öffentlichen Verkehrsmitteln eingegangen werden“, so Neunteufel weiter.
Vbgm. Karl Harrer, Obmann der Kleinregion, führt diesen Erfolg auch auf das immer stärkere Zusammenrücken der neun Kleinregionsgemeinden zurück: „Durch die gute Zusammenarbeit der Gemeinden über Parteigrenzen hinweg entwickeln wir immer wieder neue Ideen, die sich dann auch bei landesweiten Wettbewerben durchsetzen.“ Das prämierte Projekt „Mobiles Lernen“ soll 2010 in der Kleinregion Waldviertler StadtLand umgesetzt werden.
Foto: WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, Mag. Viktoria Neunteufel, Ulrike Schäffer (Kleinregion Leiser Berge – Mistelbach), Mag. Tatjana Reichert (Kleinregion Region um Wolkersdorf), Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav. Bildautor NLK Schleich angeben
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