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Alltagsradverkehr in der Kleinregion Waldviertler StadtLand
Die neun Gemeinden der Kleinregion haben sich bereits bei ihrem Zusammenschluss für zur Förderung des Radfahrens entschlossen. Erste Maßnahmen, wie beispielsweise der Wasserlandschaftsradweg – eröffnet anlässlich des Radlrekordtags am 20. September 2008 -, wurden rasch verwirklicht. Einen weiteren Schritt setzt die Kleinregion mit einer Initiative zum Thema Alltagsradfahren, deren Ziel die Steigerung des Alltagsradverkehrs um bis zu 50% ist.
Die Kleinregion Waldviertler StadtLand ist aufgrund ihrer landschaftlichen Beschaffenheit (leicht hügelige Landschaft) besonders gut für die Forcierung des Alltagsradverkehrs geeignet. Eine wesentliche Alltagsradachse führt vom Norden in den Süden, wo auch die großen Betriebsstandorte, Einkaufszentren und Freizeiteinrichtungen liegen. Dabei ging beim „Radland“-Gemeindewettbewerb 2008 das Projekt „Lückenschluss Hoheneich“, das eine Attraktivierung der Alltagsradroute Gmünd – Hoheneich - Schrems ermöglicht, als Siegerprojekt hervor.
Dieser neue Radweg soll 2009 fertiggestellt werden. Er wird einerseits die Sicherheit der FahrradfahrerInnen erhöhen und andererseits aber auch die Fahrzeit von Gmünd nach Schrems mit dem Rad um 7,5 Minuten verkürzen. Die Brücke über den Elexenbach wird saniert bzw. renoviert und auf 99 Jahre gepachtet. Die Fortsetzung der Route wird durch eine Radwegtrasse (ca. 300 Meter) entlang der B41 möglich und die Querung der B41 wird durch die Unterführung Hoheneich mit einem kombinierten Rad-Fußweg gewährleistet. Anschließend wird die Route im Mischverkehr auf wenig befahrenen Ortsstraßen weitergeführt nach Schrems.
Wie sollen diese Ziele erreicht werden?
Die Gemeinden und die Kleinregion haben ein zusätzliches Bündel an Maßnahmen für die Umsetzung des Alltagsradverkehrskonzepts, speziell für jene Menschen, die mit dem Rad in die Arbeit fahren, und für Jugendliche, die in die Schule radeln, vorgesehen. Dazu gehören u.a. die Aktionen von „Radland“: Verleihradprojekte (bei den Firmen sollen Verleihräder für die MitarbeiterInnen bereitstehen), Schulwegprojekte („frisch in den Unterricht“) und ein Einkaufsprojekt (Kupons an den Kassen).
Von Seiten der Dorf- und Stadterneuerung steht DI Franz Grossauer für die Betreuung dieser Maßnahmen im Rahmen von 80 Stunden zur Verfügung. Außerdem gibt es in der Region eine eigene Radfahrbeauftragte, Kleinregionsmanagerin Viktoria Neunteufel.
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