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Arbeitskreis Bildung

Mobiles Lernen

Pilotprojekt Mobiles Lernen

Mit Unterstützung des Landes NÖ wurde im Frühjahr 2008 in der Kleinregion Waldviertler StadtLand das Pilotprojekt Mobiles Lernen durchgeführt – ein Projekt, das es sich zum Ziel setzt, die Weiterbildung von PendlerInnen mit Hilfe von speziell auf sie abgestimmten Lernprogrammen zu forcieren.

In Zusammenarbeit mit regionalen Partnern – den Bildungsinstituten BFI und WIFI, den ÖBB, heimischen Unternehmen und dem Schulzentrum Gmünd – wurde von der Regionalberatungsfirma Wallenberger & Linhard für die Kleinregion eine Umfrage durchgeführt, um das Interesse der PendlerInnen an Weiterbildungsmaßnahmen auszuloten.

Wie die sowohl unter aktuellen als auch zukünftigen PendlerInnen, also Jugendlichen, durchgeführte Fragebogenaktion ergab, besteht ein großes Interesse an explizit auf die Pendelsituation abgestimmten Lerninhalten. Insbesondere das Erlernen von Fremdsprachen bzw. das Auffrischen von Grundkenntnissen der englischen Sprache wurden von den Befragten als gewünschte Lerninhalte genannt.

Im Rahmen der Leader-Strategie „Lernende Regionen“ wird nun an einer Umsetzung dieser Inhalte gearbeitet. Dabei werden einerseits Englisch-Sprachlernprogramme im Mittelpunkt stehen, da gute Kenntnisse der englischen Sprache heute eine wichtige Grundvoraussetzung in vielen Branchen sind. Andererseits sollen Programme zum Erlernen der tschechischen Sprache angeboten werden.

Um den „Mobil Lernenden“ die Möglichkeit zum Austausch zu geben, wird eine eigene Internet-Plattform eingerichtet, wo alle Programme downgeloadet werden können.

Jugendwerte-Studie 06/07

Jugendwerte-Studie 06/07 liefert tiefe Einblicke der 14- bis 23-jährigen

Bei der Abschlusspräsentation des Projektes „Jugend-Fragen – Jugend-Werte“ berichteten 17 FachschülerInnen der Kulturtouristik Gmünd gekonnt, engagiert und schonungslos die zum Teil ernüchternden Gesamtergebnisse der 512 ausgewerteten Fragenbögen. Mit 31 Fragen zu 10 zentralen Jugendthemen (Medien/Nachrichten, Wohnsitz-Gemeinde, Musik, Freizeit, Alkohol, Sucht/Drogen, Sexualität, Arbeit/Schule, Religion/Glaube und Ausländer) wurden die 14 bis 23 Jährigen im Bezirk Gmünd befragt.
Gestartet wurde dieses Jugend-Werte-Projekt im Dezember 2006 im Rahmen der Schulpartnerschaft mit der Waldviertel Akademie. In mehreren Unterrichtsstunden,
moderiert von Dr. Ernst Wurz, Vorsitzender der Waldviertel Akademie, wurde aus einem Brainstorming „Sorgen und Sehnsüchte der Jugendlichen in der Region“ ein professioneller Fragebogen erstellt. Wurz zeigte sich beeindruckt, wie engagiert die FachschülerInnen,
der Erarbeitung des Fragenbogens und die Durchführung der Jugend-Befragung vorantrieben.
Auch die Experten der Jugendarbeit am Podium – Franz Bair vom NÖ Jugendreferat, Schulpsychologe Mag Alfred Zauner und Psychotherapeutin Erika Bernhard, - die die berichteten Ergebnisse aus eigenen Erfahrungen kommentierten, bestätigten die vorbildliche Projektarbeit der FachschülerInnen. Auch die beiden Lehrerinnen Ulrike Denk und Margareta Spindler zeigten sich erfreut über das Engagement der KulturtouristikschülerInnen.


Enttäuscht zeigten sich die FachschülerInnen und Dr.Wurz, dass die eingeladenen Kommunal- und Regionalpolitiker quer durch die Parteien - mit 2 Ausnahmen: Bundesrätin Martina Diesner-Wais und Bürgermeister Willibald Müller - nicht anwesend waren bzw. auch nicht wegen Verhinderung durch einen Vertreter vertreten waren. Die tiefgehenden Aussagen dieser Jugendwertestudie über das Befinden der Jugendlichen in unserer Region müsste alle verantwortungsbewussten Bürgermeister, Jugendgemeinderäte und Mandatare der Region interessieren, betonte Wurz abschließend und schlägt vor, dies in einer Bürgermeisterkonferenz präsentieren zu wollen.